Welche Apps unterstützen Bild-im-Bild auf dem iPhone X?

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  1. System- und Apple-eigene Apps
  2. Beliebte Drittanbieter-Video-Apps
  3. Streaming- und Fitness-Dienste
  4. Videokonferenz- und Kommunikations-Apps
  5. Browser-basiertes PiP
  6. Einschränkungen und regionale Unterschiede
  7. Wie PiP aktiviert wird

Viele Apps unterstützen Bild-im-Bild (PiP) auf dem iPhone X, doch die Verfügbarkeit hängt von iOS-Version, App-Entwickler und regionalen Einschränkungen ab. Nachfolgend ein ausführlicher Überblick mit Erläuterungen zu System-Apps, beliebten Drittanbieter-Apps, Streaming-Diensten und Hinweisen zu Einschränkungen und Aktivierung. Zwischenüberschriften sind wie gewünscht mit doppelten Sternen markiert.

System- und Apple-eigene Apps

Apple hat PiP zunächst für iPad eingeführt und später für iPhone erweitert (ab iOS 14). Auf dem iPhone X funktionieren PiP für die native TV-App (Apple TV/TV), FaceTime und Videos, die über die integrierten Player abgespielt werden. Podcasts und Safari-Video-Wiedergabe unterstützen ebenfalls PiP, wenn das Video im nativen Player geöffnet wird. In manchen Fällen hängt die PiP-Funktion davon ab, ob die App das System-API korrekt nutzt.

Beliebte Drittanbieter-Video-Apps

Viele populäre Video-Apps haben PiP integriert. Bei YouTube ist PiP auf dem iPhone teils eingeschränkt: Standardnutzer in einigen Regionen können PiP nur über Safari (YouTube-Webseite) nutzen; YouTube Premium-Abonnenten erhalten in der App häufiger native PiP-Unterstützung. Netflix hat für iPhone PiP in der Vergangenheit restriktiver gehandhabt und unterstützt PiP nicht überall, während Amazon Prime Video und Disney+ nach und nach PiP-Unterstützung in bestimmten Regionen eingeführt haben. Vimeo, Plex und VLC sind Beispiele für Drittanbieter, die PiP in ihren iOS-Apps anbieten.

Streaming- und Fitness-Dienste

Viele Live-Streaming- und Fitness-Apps (z. B. Twitch, einige Yoga-/Workout-Apps) bieten PiP, damit Nutzer während des Trainings andere Apps verwenden können. Ob ein Dienst PiP unterstützt, ist abhängig vom Entwickler; einige Live-Streaming-Apps deaktivieren PiP während urheberrechtlich geschützter Live-Inhalte oder in bestimmten Modi.

Videokonferenz- und Kommunikations-Apps

FaceTime unterstützt PiP nativ auf iPhone X. Andere Videokonferenz-Apps wie Zoom, Microsoft Teams und Google Meet haben in ihrer iOS-Version teilweise PiP-Funktionen implementiert, sodass Teilnehmer die Videovorschau in einem schwebenden Fenster weiterlaufen lassen können, während sie andere Apps nutzen. Der Funktionsumfang kann je nach Version variieren.

Browser-basiertes PiP

Safari auf iPhone X erlaubt oft PiP für Videos, die im Browser abgespielt werden, selbst wenn die native App keine PiP-Unterstützung hat. Durch Öffnen von YouTube oder anderen Videoseiten in Safari lässt sich häufig ein PiP-Fenster aktivieren. Auch Drittbrowser können das unterstützen, wenn sie das AVPictureInPictureController-API einbinden.

Einschränkungen und regionale Unterschiede

Nicht alle Apps aktivieren PiP standardmäßig; Entwickler können es deaktivieren, vor allem bei lizenzierten Inhalten oder Live-Streams. Darüber hinaus können ältere App-Versionen oder veraltete iOS-Versionen PiP nicht unterstützen. Manche App-Funktionen (z. B. eingeschränkte Wiedergabequalität) treten beim Wechsel in PiP auf. Regionale Lizenzbedingungen können ebenfalls verhindern, dass bestimmte Streaming-Apps PiP anbieten.

Wie PiP aktiviert wird

PiP wird in der Regel gestartet, indem man ein Video abspielt und dann die Home-Geste ausführt oder auf das PiP-Symbol tippt; das Video minimiert in ein schwebendes Fenster. In den iOS-Einstellungen lässt sich PiP unter Bedienungshilfen oder Bildschirm & Helligkeit (je nach iOS-Version) überprüfen bzw. die Einstellung „Bild-in-Bild automatisch starten“ aktivieren/deaktivieren. Sollte eine App PiP nicht unterstützen, hilft ein Update der App oder des Systems; alternativ funktioniert oft die Browser-Variante.

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