Woraus wird herkömmliche Luftpolsterfolie hergestellt?

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Herkömmliche Luftpolsterfolie wird primär aus Polyethylen (PE) hergestellt.

Genauer gesagt handelt es sich meist um LDPE (Low-Density Polyethylen, also Polyethylen mit geringer Dichte). Dieses Material wird verwendet, weil es besonders flexibel, dehnbar und wasserabweisend ist.

Hier sind die wichtigsten Details zur Zusammensetzung und Herstellung:

  1. Zwei Schichten: Die Folie besteht in der Regel aus mindestens zwei Lagen. Eine glatte Trägerfolie und eine zweite Lage, in die durch Vakuumwalzen die Noppen (Luftpolster) geformt werden. Beide Schichten werden dann miteinander verschweißt, um die Luft einzuschließen.
  2. Rohstoffbasis: Da LDPE aus Erdöl gewonnen wird, ist herkömmliche Luftpolsterfolie ein klassisches Kunststoffprodukt auf fossiler Basis.
  3. Recycelbarkeit: LDPE ist theoretisch gut recycelbar und gehört in Deutschland in den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne.
  4. Varianten:
    • Mehrlagig: Für schweren Schutz gibt es 3-lagige Folien (eine glatte Schicht auf beiden Seiten der Noppen).
    • Antistatisch: Für Elektronik werden oft rötliche/rosa Folien verwendet, denen Antistatika beigemischt wurden.
    • Nachhaltige Alternativen: Mittlerweile gibt es auch Folien aus recyceltem Kunststoff oder bio-basierten Kunststoffen (z. B. aus Maisstärke), diese machen aber noch den kleineren Teil des Marktes aus.

Zusammenfassend: Wenn du Standard-Luftpolsterfolie in der Hand hältst, ist das fast immer LDPE-Kunststoff.