Woher stammt die Knoblauchpflanze ursprünglich?

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Die Knoblauchpflanze (Allium sativum) stammt ursprünglich aus Zentralasien.

Genauer gesagt liegt ihr Genzentrum in einer Region, die das heutige Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan sowie das Altai-Gebirge im Grenzgebiet zwischen Russland, Kasachstan, der Mongolei und China umfasst.

Hier sind einige Details zur Verbreitungsgeschichte:

  • Domestizierung: Knoblauch ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird seit über 5.000 Jahren genutzt.
  • Weg nach Westen und Osten: Von Zentralasien aus gelangte der Knoblauch über alte Handelsrouten (wie die Seidenstraße) nach China, Indien und in den Nahen Osten.
  • Altes Ägypten: Bereits um 3.000 v. Chr. war Knoblauch in Ägypten bekannt. Er war dort so wertvoll, dass er den Pyramidenbauern als Stärkungsmittel gegeben wurde und sogar als Grabbeigabe (z. B. bei Tutanchamun) diente.
  • Europa: Über das Mittelmeer und später durch die Römer verbreitete sich die Pflanze in ganz Europa. Im Mittelalter wurde sie vor allem in Klostergärten kultiviert.

Interessanterweise gibt es heute kaum noch "echten" Wildknoblauch, da die Pflanze über Jahrtausende so stark auf die menschliche Nutzung gezüchtet wurde, dass sie meist nur noch durch Zehen (vegetativ) und nicht mehr durch Samen vermehrt wird.

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