Woher stammt die Kartoffel ursprünglich?

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Die Kartoffel stammt ursprünglich aus Südamerika, genauer gesagt aus den Anden.

Hier sind einige Details zur Herkunft und Geschichte:

  • Region: Das Hauptursprungsgebiet liegt in der Hochgebirgsregion zwischen dem heutigen Peru und Bolivien, rund um den Titicacasee.
  • Alter: Die indigene Bevölkerung kultivierte dort schon vor etwa 7.000 bis 10.000 Jahren Wildkartoffeln.
  • Weg nach Europa: Im 16. Jahrhundert (um ca. 1570) brachten spanische Seefahrer die Pflanze nach Europa.
  • Anfängliche Skepsis: Zuerst wurde die Kartoffel in Europa vor allem als botanische Kuriosität oder wegen ihrer schönen Blüten als Zierpflanze in Gärten gehalten. Viele Menschen misstrauten den Knollen, da die grünen Teile der Pflanze giftig sind.
  • Durchbruch: Erst im 18. Jahrhundert erkannte man ihren Wert als nahrhaftes Grundnahrungsmittel, das auch auf kargen Böden wächst. In Deutschland förderte vor allem der preußische König Friedrich der Große den Anbau (bekannt durch die sogenannten „Kartoffelbefehle“).

Heute ist die Kartoffel nach Reis, Weizen und Mais das viertwichtigste Nahrungsmittel der Welt.

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