Woher hat der Traubenzucker seinen Namen?

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Der Name Traubenzucker leitet sich schlicht von der Tatsache ab, dass dieser Zucker erstmals in Weintrauben (bzw. Rosinen) entdeckt und aus ihnen isoliert wurde.

Hier sind die Details zur Entstehungsgeschichte des Namens:

  1. Die Entdeckung: Im Jahr 1747 isolierte der deutsche Chemiker Andreas Sigismund Marggraf den Zucker erstmals aus Rosinen (getrockneten Weintrauben). Er stellte fest, dass dieser Zucker anders war als der damals übliche Rohr- oder Rübenzucker (Saccharose).
  2. Die Isolierung: Etwas später, im Jahr 1802, gelang es dem französischen Chemiker Joseph Louis Proust, den Zucker in reiner Form aus Weintraubensaft zu gewinnen. Da die Weintraube die bekannteste Quelle für diesen Stoff war, bürgerte sich im deutschsprachigen Raum der Name „Traubenzucker“ ein.
  3. Wissenschaftliche Bezeichnungen:
    • Glucose: Der wissenschaftliche Name Glucose wurde 1838 von Jean-Baptiste Dumas geprägt. Er leitet sich vom griechischen Wort glykys ab, was „süß“ bedeutet.
    • Dextrose: Ein weiterer Name ist Dextrose. Dieser bezieht sich auf eine physikalische Eigenschaft des Moleküls: In einer wässrigen Lösung dreht es die Ebene von polarisiertem Licht nach rechts (lateinisch dexter = rechts).

Interessanter Fakt: Obwohl er „Traubenzucker“ heißt, kommt er in fast allen süßen Früchten und auch im Honig vor. Auch in unserem Blut ist er vorhanden, weshalb er dort als Blutzucker bezeichnet wird. Er ist der wichtigste Energielieferant für den menschlichen Körper.

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