Wie wird Weichspüler in der Waschmaschine korrekt dosiert?

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Die korrekte Dosierung von Weichspüler ist wichtig, um die Fasern zu schützen, die Umwelt zu schonen und Hautirritationen zu vermeiden. Hier ist ein Leitfaden, wie Sie Weichspüler richtig verwenden:

1. Das richtige Fach finden

Weichspüler gehört immer in das Fach mit dem Blumensymbol (✿).

  • Füllen Sie den Weichspüler niemals direkt zur Wäsche in die Trommel, da dies Flecken auf der Kleidung verursachen kann.
  • Das Weichspülerfach wird erst im letzten Spülgang ausgespült.

2. Die Dosieranleitung auf der Flasche beachten

Die Hersteller geben auf der Rückseite der Flasche genaue Empfehlungen ab. Die Dosierung hängt meist von zwei Faktoren ab:

  • Wäschemenge: Eine volle Trommel (6–7 kg) benötigt mehr als eine halbe Ladung.
  • Gewünschte Intensität: Für extra weiche Wäsche oder stärkeren Duft kann man etwas mehr nehmen, für eine dezente Wirkung weniger.

Faustregel: In der Regel reicht eine halbe bis eine Verschlusskappe (ca. 25–35 ml) pro Waschgang aus.

3. Die "Max"-Markierung beachten

Jede Waschmaschine hat im Weichspülerfach eine "Max"-Markierung.

  • Wichtig: Füllen Sie den Weichspüler niemals über diese Linie hinaus!
  • Warum? Wenn die Markierung überschritten wird, löst die Maschine den Saugheber-Effekt sofort aus und der Weichspüler fließt bereits zu Beginn des Hauptwaschgangs in die Trommel. Dort wird er durch das Waschmittel neutralisiert und verliert seine Wirkung – oder er bildet klebrige Rückstände.

4. Wann sollte man KEINEN Weichspüler verwenden?

Weichspüler legt sich wie ein Film um die Fasern. Das ist bei manchen Materialien kontraproduktiv:

  • Sport- und Funktionskleidung: Die Atmungsaktivität (Membranen) wird zerstört.
  • Mikrofaser (z. B. Putztücher): Die feinen Fasern verkleben und verlieren ihre Saugkraft.
  • Handtücher: Sie werden zwar flauschig, nehmen aber weniger Wasser auf (die Saugfähigkeit sinkt).
  • Wolle und Seide: Die natürlichen Fasern können ihre Elastizität und Struktur verlieren.

5. Tipps für die Umwelt und die Maschine

  • Weniger ist mehr: Zu viel Weichspüler fördert die Bildung von Biofilm (Schleim) in der Waschmaschine, was zu unangenehmen Gerüchen führen kann.
  • Regelmäßige Reinigung: Spülen Sie das Einspülfach alle paar Wochen unter warmem Wasser ab, um klebrige Rückstände zu entfernen.
  • Hausmittel-Alternative: Ein Schuss heller Tafelessig im Weichspülerfach macht die Wäsche ebenfalls weich (löst Kalk), ist umweltfreundlich und geruchsneutral, sobald die Wäsche trocken ist.

Zusammenfassend: Nutzen Sie die Verschlusskappe als Messbecher, bleiben Sie unter der Max-Markierung und verzichten Sie bei Funktionskleidung und Handtüchern lieber darauf.

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