Wer erfand das erste massentaugliche Einwegfeuerzeug?
Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, wie man „massentauglich“ definiert, da es eine Entwicklung über mehrere Stufen gab. Es gibt drei entscheidende Akteure in dieser Geschichte:
1. Der Pionier: Feodor (1961)
Das erste echte Einwegfeuerzeug auf Butangas-Basis wurde 1961 von der französischen Firma Feodor auf den Markt gebracht. Es war das erste Mal, dass ein Feuerzeug so günstig produziert wurde, dass man es wegwerfen konnte, anstatt es nachzufüllen.
2. Der erste große Erfolg: Cricket (1961)
Ebenfalls im Jahr 1961 brachte die französische Firma S.T. Dupont die Marke Cricket heraus. Während Dupont eigentlich für Luxusfeuerzeuge bekannt war, schufen sie mit Cricket das erste Einwegfeuerzeug, das eine breite internationale Distribution erreichte. Cricket gilt oft als das erste „echte“ Massenprodukt in diesem Segment.
3. Der globale Durchbruch: Marcel Bich / BIC (1973)
Obwohl es Einwegfeuerzeuge also schon seit den frühen 60er Jahren gab, wurde das Konzept erst durch Marcel Bich, den Gründer der Firma BIC, zum weltweiten Standard.
- 1973 brachte BIC sein erstes Einwegfeuerzeug auf den Markt.
- Bich wandte das gleiche Prinzip an wie bei seinen Kugelschreibern: Ein extrem zuverlässiges, simples und spottbilliges Produkt, das durch massives Marketing und globale Logistik überall verfügbar war.
Zusammenfassend:
- Erfunden hat es das Unternehmen Feodor (1961).
- Massentauglich im großen Stil machten es Cricket (1961) und schließlich BIC (1973), wobei BIC heute als der Inbegriff des Einwegfeuerzeugs gilt.