Welche verschiedenen Arten von Haarspangen gibt es?
Es gibt eine riesige Vielfalt an Haarspangen, die sich in Form, Funktion und Stil unterscheiden. Hier sind die gängigsten Arten, unterteilt nach ihrer Funktionsweise:
1. Klassische Haarspangen (Barrettes)
Dies ist der Oberbegriff für Spangen mit einem Metallverschluss, der meist einrastet („Klick-Verschluss“).
- Verwendung: Um größere Haarpartien am Hinterkopf zusammenzuhalten oder als dekoratives Element.
- Varianten: Es gibt sie aus Kunststoff, Metall, Holz oder mit Perlen und Stoff verzierte Modelle.
2. Haarklammern (Claw Clips / Haarkrebse)
Diese Spangen funktionieren wie eine Zange mit „Zähnen“ und einer Feder.
- Große Haarklammern: Ideal, um das gesamte Haar schnell hochzustecken (der klassische „Messy Bun“-Look).
- Mini-Klammern: Werden oft dekorativ genutzt oder um einzelne kleine Strähnen aus dem Gesicht zu halten.
3. Schiebespangen & Bobby Pins
Die schmalen, meist unauffälligen Metallstifte.
- Bobby Pins: Haben eine gewellte Seite (die nach unten zur Kopfhaut zeigen sollte) und halten Frisuren fest.
- Haarnadeln: Sind U-förmig und offen. Sie dienen eher dazu, Dutts oder Hochsteckfrisuren unsichtbar zu fixieren.
4. Snap-Clips (Klick-Klack-Spangen)
Die typischen Metallspangen, die man durch Biegen „auf- und zuklickt“.
- Verwendung: Besonders beliebt bei Kindern oder um kürzere Strähnen (Pony) an der Seite zu befestigen. Sie liegen sehr flach am Kopf an.
5. Bananenspangen (Banana Clips)
Eine längliche, gebogene Spange, die oben und unten zusammengesteckt wird.
- Effekt: Sie bündelt das Haar vertikal, sodass der Pferdeschwanz wie eine Mähne nach unten fällt. War besonders in den 80ern populär und erlebt gerade ein Comeback.
6. Schnabelspangen (Duckbill Clips)
Lange, schmale und spitze Spangen aus Metall oder Kunststoff.
- Verwendung: Ursprünglich aus dem Friseurbedarf zum Abteilen von Haaren beim Schneiden oder Stylen. Heute werden sie auch oft als modisches Accessoire getragen.
7. Haarstäbe und Haarforken
- Haarstäbe: Einfache Stäbe (aus Holz, Metall oder Kunststoff), die durch einen Dutt geschoben werden, um ihn ohne Gummi zu halten.
- Haarforken: Haben zwei oder mehr Zinken und funktionieren ähnlich wie Haarstäbe, bieten aber oft besseren Halt bei schwerem Haar.
8. Haarkämme (Einsteckkämme)
Kleine Kämme, die meist dekorativ in Hochsteckfrisuren oder seitlich ins Haar geschoben werden. Sie halten durch die Spannung des Haares zwischen den Zinken.
9. Alligator-Clips
Ähnlich wie Haarklammern, aber flacher und oft mit einer stärkeren Feder und gezackten Kanten („Krokodilgebiss“). Sie halten extrem fest und werden oft für Sport oder beim Friseur genutzt.
Welches Modell für welchen Zweck?
- Dünnes Haar: Hier eignen sich kleine Snap-Clips oder Bobby Pins gut. Große Klammern rutschen oft heraus, es sei denn, sie haben eine Gummibeschichtung.
- Dickes/Lockiges Haar: Hier braucht man große Haarklemmen (XL-Claws) oder stabile Bananenspangen.
- Für den Sport: Alligator-Clips oder fest schließende Snap-Clips halten auch bei Bewegung.
- Für elegante Anlässe: Haarkämme mit Strass oder edle Barrettes aus Metall oder Samt.