Welche natürlichen Alternativen gibt es zum Süßen von Eistee?

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Es gibt viele hervorragende natürliche Möglichkeiten, Eistee zu süßen, ohne auf raffinierten weißen Zucker zurückzugreifen. Hier sind die besten Alternativen, unterteilt nach ihren Eigenschaften:

1. Flüssige natürliche Süßungsmittel

Diese lassen sich besonders leicht in (auch kaltem) Tee verrühren:

  • Honig: Der Klassiker. Er bringt ein eigenes Aroma mit. Tipp: Honig löst sich in warmem Tee besser auf. Wenn der Tee schon kalt ist, rühre den Honig vorher mit einem Schluck warmem Wasser glatt.
  • Ahornsirup: Verleiht dem Eistee eine feine, leicht herbe Note. Er löst sich auch in kalten Getränken sehr gut auf.
  • Agavendicksaft: Er ist sehr neutral im Geschmack und hat eine hohe Süßkraft, weshalb man nur wenig davon benötigt.
  • Dattelsirup: Eine sehr mineralstoffreiche Alternative mit einer karamelligen Note. Er färbt den Tee allerdings dunkel.

2. Süßen durch Früchte

Dies ist die gesundeste Variante, da sie zusätzliche Vitamine und Aromen liefert:

  • Frische Beeren oder Pfirsiche: Zerdrücke ein paar Himbeeren, Erdbeeren oder Pfirsichstücke am Boden des Glases. Das gibt natürliche Süße und sieht toll aus.
  • Fruchtsäfte: Mische deinen Tee mit einem Schuss naturtrübem Apfelsaft, Traubensaft oder Kirschsaft. Das Mischverhältnis 3:1 (Tee zu Saft) ist ideal.
  • Getrocknete Früchte: Du kannst Datteln oder Feigen kleinschneiden und im heißen Tee mitziehen lassen. Vor dem Kühlen absieben.

3. Pflanzliche Alternativen (Kalorienarm)

Wenn du Kalorien sparen möchtest, aber keine künstlichen Süßstoffe magst:

  • Stevia-Blätter: Du kannst getrocknete Stevia-Blätter direkt mit den Teeblättern aufbrühen. Aber Vorsicht: Stevia ist extrem süß und hat einen leicht lakritzartigen Beigeschmack.
  • Erythrit oder Xylit (Birkenzucker): Diese kommen in der Natur vor (z. B. in Mais oder Rinden) und sehen aus wie Zucker. Sie haben deutlich weniger (Erythrit fast keine) Kalorien.
  • Süßholzwurzel: Wenn du Süßholz beim Aufbrühen zugibst, erhält der Tee eine natürliche, tiefe Süße.

4. Geschmackstricks (Weniger Süße nötig)

Manchmal braucht man weniger Zucker, wenn das Aroma des Tees bereits "süßlich" wirkt:

  • Zimtstangen: Mitkochen/-ziehen lassen. Zimt täuscht dem Gehirn eine gewisse Süße vor.
  • Vanille: Ein echtes Vanilleextrakt oder eine ausgekratzte Schote im Tee lässt ihn lieblicher schmecken.
  • Minze oder Zitronenmelisse: Frische Kräuter geben dem Tee Frische, wodurch die Bitterstoffe des Tees (Tannine) weniger in den Vordergrund treten.

Der wichtigste Tipp für die Zubereitung:

Kaltaufguss (Cold Brew): Wenn du den Tee mit kaltem statt mit kochendem Wasser ansetzt (und ca. 8–12 Stunden im Kühlschrank ziehen lässt), lösen sich weniger Bitterstoffe aus den Teeblättern. Dadurch schmeckt der Eistee von Natur aus milder und süßer, und du benötigst insgesamt viel weniger Süßungsmittel.

Welche Basis benutzt du? Für Früchtetees eignet sich Honig super, für schwarzen Tee eher Zitrone und Ahornsirup, und für grünen Tee ist Agavendicksaft ideal.