Warum berühren viele Besucher die Vorderbeine des Esels bei der Statue der Bremer Stadtmusikanten am Rathaus?
Bearbeiten
Löschen
Das Berühren der Vorderbeine des Esels bei der Statue der Bremer Stadtmusikanten ist eine der bekanntesten Traditionen für Touristen in Bremen. Hier sind die Gründe dafür:
- Glücksbringer und Wünsche: Der Volksglaube besagt, dass es Glück bringt, die Vorderbeine des Esels zu umfassen. Viele Menschen glauben zudem, dass ein Wunsch in Erfüllung geht, wenn man die Beine berührt und dabei fest an diesen Wunsch denkt.
- Die „richtige“ Technik (Wichtig!): Es gibt eine inoffizielle Regel, wie man den Esel anfassen muss. Man sollte beide Hände benutzen, um beide Vorderbeine gleichzeitig zu umschließen.
- Der Insider-Witz: In Bremen sagt man scherzhaft: Wenn man nur mit einer Hand anfasst, gibt ein Esel dem anderen die Hand.
- Sichtbare Spuren: Durch die Millionen von Händen, die die Statue über die Jahrzehnte berührt haben, ist die Bronze an den Vorderbeinen des Esels glatt poliert. Während der Rest der Statue dunkelgrün/bräunlich patiniert ist, glänzen die Beine hell und golden.
Hintergrund zur Statue: Die Bronzeplastik wurde 1953 von dem Bildhauer Gerhard Marcks geschaffen und steht an der linken Seite des Bremer Rathauses. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und eines der meistfotografierten Motive Deutschlands.
Falls du also mal in Bremen bist: Denk daran, beide Hände zu benutzen, damit der „Esel-Gruß“ nicht auf dich zurückfällt!