Kann Walnussbrot auch problemlos eingefroren werden?
Ja, Walnussbrot lässt sich hervorragend einfrieren. Es gehört sogar zu den Brotsorten, die nach dem Auftauen fast wie frisch schmecken, da der Fettgehalt der Nüsse hilft, die Feuchtigkeit im Teig zu halten.
Hier sind die besten Tipps, damit das Walnussbrot auch nach dem Einfrieren perfekt schmeckt:
1. In Scheiben einfrieren (Portionierbar)
Es ist am praktischsten, das Brot bereits in Scheiben geschnitten einzufrieren. So kannst du bei Bedarf einzelne Scheiben entnehmen und musst nicht das ganze Brot auftauen.
- Tipp: Wenn du die Scheiben direkt aufeinanderlegst, können sie zusammenkleben. Du kannst kleine Streifen Butterbrotpapier dazwischenlegen, um sie leichter trennen zu können.
2. Die richtige Verpackung
Achte darauf, das Brot so luftdicht wie möglich zu verpacken, um Gefrierbrand zu vermeiden:
- Verwende Gefrierbeutel und drücke die Luft so weit wie möglich heraus.
- Alternativ eignen sich wiederverwendbare Silikonbeutel oder fest schließende Dosen.
3. So frisch wie möglich
Friere das Brot am besten ein, sobald es vollständig abgekühlt ist. Je frischer es in den Tiefkühler kommt, desto frischer schmeckt es nach dem Auftauen.
4. Haltbarkeit
Walnussbrot hält sich im Gefrierfach etwa 3 bis 6 Monate. Da Walnüsse einen hohen Fettgehalt haben, könnten sie nach sehr langer Lagerung (über 6 Monate) theoretisch etwas ranzig werden, aber bei normaler Gefrierdauer passiert das nicht.
5. Richtig auftauen und aufbacken
- Einzelne Scheiben: Diese kannst du direkt im Toaster aufbacken. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken und die Nüsse werden wieder schön aromatisch.
- Ganzes Brot: Lass es über Nacht bei Zimmertemperatur in der Verpackung auftauen. Um die Kruste wieder knusprig zu bekommen, kannst du es kurz mit etwas Wasser bestreichen und bei 180 °C für ca. 5–10 Minuten im Ofen aufbacken.
Fazit: Walnussbrot ist ideal zum Einfrieren. Vor allem getoastet entfalten die Nüsse nach dem Auftauen wieder ihr volles Aroma!