Kann man ein Kirschkernkissen auch zum Kühlen verwenden?
Bearbeiten
Löschen
Ja, absolut! Ein Kirschkernkissen eignet sich hervorragend als Kältekompresse. Die hölzernen Kerne können Kälte genauso gut speichern wie Wärme und geben sie gleichmäßig wieder ab.
Hier ist, wie du es am besten machst:
So kühlst du das Kissen richtig:
- In eine Tüte packen: Stecke das Kirschkernkissen in einen Gefrierbeutel oder eine Plastiktüte und verschließe diese gut. Das verhindert, dass das Kissen im Eisfach feucht wird oder Gerüche von Lebensmitteln annimmt.
- Ab ins Eisfach: Lege das Kissen für etwa 30 bis 60 Minuten in das Gefrierfach oder den Kühlschrank (je nachdem, wie kalt du es haben möchtest).
- Anwenden: Nimm es aus der Tüte und lege es auf die betroffene Stelle.
Vorteile gegenüber Kühlakkus (Gel-Packs):
- Anschmiegsam: Das Kissen passt sich der Körperform besser an als ein hart gefrorener Kühlakku.
- Sanftere Kälte: Die Kälte wird als "trocken" und weniger aggressiv empfunden, was das Risiko von Kälteverbrennungen auf der Haut verringert (trotzdem bei sehr empfindlicher Haut kurz ein Tuch unterlegen).
Wann hilft die Kälteanwendung?
- Kopfschmerzen und Migräne
- Prellungen und Verstauchungen
- Insektenstiche
- Zahnschmerzen oder Schwellungen
- Entzündungen
- Fieber (als Wadenwickel-Ersatz oder auf die Stirn)
Ein kleiner Tipp: Wenn du das Kissen oft zum Kühlen benutzt, ist es ratsam, es dauerhaft in einem Beutel im Gefrierfach zu lagern. So hast du im Notfall (z. B. bei einer Sportverletzung) sofort ein einsatzbereites Kühlkissen parat.