Ist Roggenbrot für eine glutenfreie Ernährung geeignet?

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Die kurze Antwort lautet: Nein, Roggenbrot ist nicht für eine glutenfreie Ernährung geeignet.

Hier sind die Details dazu:

  1. Roggen enthält Gluten: Roggen gehört neben Weizen und Gerste zu den Getreidearten, die von Natur aus Gluten enthalten. Das spezifische Klebereiweiß im Roggen heißt Secalin.
  2. Zöliakie und Unverträglichkeit: Menschen mit Zöliakie, einer Weizenallergie oder einer Gluten-Sensitivität müssen Roggen strikt meiden, da er die gleichen Entzündungsreaktionen im Darm auslösen kann wie Weizen.
  3. Verwechslungsgefahr: Da Roggenbrot oft dunkler ist und als „gesünder“ oder „naturbelassener“ gilt als Weißbrot aus Weizen, glauben manche fälschlicherweise, es sei glutenfrei. Das ist jedoch ein Irrtum.

Was sind die Alternativen?

Wenn Sie sich glutenfrei ernähren müssen, sollten Sie zu Brot aus folgenden Zutaten greifen:

  • Pseudogetreide: Buchweizen, Quinoa oder Amaranth.
  • Glutenfreie Getreide: Mais, Reis, Hirse oder Teff.
  • Andere Mehlalternativen: Kastanienmehl, Nussmehle (z. B. Mandelmehl) oder Kokosmehl.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie im Supermarkt Brot kaufen, achten Sie auf das Symbol der durchgestrichenen Ähre oder die explizite Kennzeichnung „glutenfrei“. „Normales“ Brot vom Bäcker ist fast nie glutenfrei, da es durch Mehlstaub in der Backstube zu Kontaminationen kommt.

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