Gibt es zuckerfreie Alternativen bei Hustenbonbons?
Ja, es gibt heutzutage eine sehr große Auswahl an zuckerfreien Hustenbonbons. Tatsächlich ist in Drogerien und Apotheken mittlerweile fast die Hälfte des Sortiments zuckerfrei.
Hier ist ein Überblick über die gängigsten Alternativen und was man dabei beachten sollte:
1. Bekannte Marken mit zuckerfreien Varianten
Fast alle großen Hersteller bieten ihre Klassiker auch ohne Zucker an (meist an der Aufschrift „zuckerfrei“ oder einem Zahnmännchen-Symbol erkennbar):
- Ricola: Fast alle Sorten (Schweizer Kräuterzucker, Salbei, Zitrone-Melisse) gibt es in der zuckerfreien Box.
- Em-eukal: Bietet fast jedes Produkt (Klassisch, Salbei, Wildkirsche) als zuckerfreie Variante an.
- Wick: Die klassischen Blau- oder Zitrone-Halsbonbons gibt es ohne Zucker.
- Fisherman’s Friend: Viele Sorten (z. B. Mint, Spearmint, Kirsche) sind zuckerfrei.
- Pulmoll: Die bekannten kleinen Dosen gibt es in vielen zuckerfreien Frucht- und Kräutervarianten.
2. Spezielle Apotheken-Produkte
Wenn der Hals besonders trocken ist oder die Stimme belegt ist, gibt es zuckerfreie Pastillen, die einen Schutzfilm bilden:
- Isla Moos / Isla Medic: Diese basieren auf Isländisch Moos und sind fast immer zuckerfrei erhältlich.
- GeloRevoice: Halstabletten, die einen besonderen Feuchtigkeitsfilm bilden (ebenfalls zuckerfrei).
3. Eigenmarken der Drogerien
Günstige und qualitativ gute Alternativen finden Sie bei:
- dm (Mivolis)
- Rossmann (Altapharma) Dort gibt es Beutel mit Kräuter-, Salbei- oder Ingwer-Bonbons, die mit Süßungsmitteln hergestellt werden.
Womit wird gesüßt?
Zuckerfreie Bonbons enthalten statt Industriezucker meist Zuckeraustauschstoffe oder Süßstoffe:
- Isomalt, Maltit, Sorbit oder Xylit: Diese haben eine ähnliche Konsistenz wie Zucker, aber weniger Kalorien und verursachen kein Karies.
- Stevia oder Aspartam: Werden oft zusätzlich für die Süße verwendet.
Wichtige Hinweise
- Abführende Wirkung: Da die meisten zuckerfreien Bonbons Zuckeraustauschstoffe (wie Isomalt) enthalten, steht auf der Packung oft der Hinweis: „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken.“ Man sollte also nicht die ganze Packung auf einmal essen.
- Zahngesundheit: Zuckerfreie Bonbons sind deutlich besser für die Zähne, da sie den Bakterien im Mund keine Nahrung bieten.
- Diabetes: Diese Bonbons sind in der Regel sehr gut für Diabetiker geeignet, da sie den Blutzuckerspiegel kaum beeinflussen.
Tipp: Wenn Sie Hustenbonbons wegen eines sehr trockenen Rachens nehmen, achten Sie auf Inhaltsstoffe wie Salbei, Eukalyptus oder Isländisch Moos, da diese zusätzlich die Schleimhäute beruhigen.