Pop-up-Blocker auf dem Mac deaktivieren: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

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Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du den Pop-up-Blocker auf deinem Mac für die gängigsten Browser (Safari, Chrome und Firefox) deaktivierst.

Pop-up-Blocker sind standardmäßig aktiviert, um nervige Werbung zu verhindern. Manchmal blockieren sie jedoch auch wichtige Fenster, wie zum Beispiel Login-Masken oder Download-Fenster. Hier erfährst du, wie du sie ausschaltest.


1. Safari (Standard-Browser)

Da Safari der vorinstallierte Browser auf dem Mac ist, nutzen ihn die meisten Anwender. So verwaltest du die Pop-ups:

  1. Öffne Safari.
  2. Klicke oben in der Menüleiste auf Safari und wähle Einstellungen... (oder drücke Command (⌘) + ,).
  3. Gehe im neuen Fenster auf den Reiter Websites.
  4. Wähle in der linken Seitenleiste ganz unten den Punkt Pop-up-Fenster aus.
  5. Hier hast du zwei Möglichkeiten:
    • Für die aktuell geöffnete Website: Klicke rechts neben der Website auf das Dropdown-Menü und wähle Erlauben.
    • Generell für alle Websites: Klicke unten rechts bei „Beim Besuch anderer Websites“ auf das Menü und wähle Erlauben.

2. Google Chrome

Wenn du Chrome auf deinem Mac verwendest, folge diesen Schritten:

  1. Öffne Chrome.
  2. Klicke oben rechts auf die drei vertikalen Punkte (Menü) und wähle Einstellungen.
  3. Klicke in der linken Spalte auf Datenschutz und Sicherheit.
  4. Wähle in der Mitte den Punkt Website-Einstellungen aus.
  5. Scrolle nach unten bis zum Bereich „Inhalte“ und klicke auf Pop-ups und Weiterleitungen.
  6. Hier kannst du:
    • Die Option „Websites dürfen Pop-ups senden und Weiterleitungen verwenden“ aktivieren (global deaktiviert den Blocker).
    • Oder unter „Dürfen Pop-ups senden“ auf Hinzufügen klicken, um nur bestimmten Seiten die Erlaubnis zu geben.

3. Mozilla Firefox

Auch in Firefox lässt sich der Schutz schnell anpassen:

  1. Öffne Firefox.
  2. Klicke oben rechts auf die drei horizontalen Linien (Menü) und wähle Einstellungen.
  3. Klicke links auf Datenschutz & Sicherheit.
  4. Scrolle nach unten bis zum Abschnitt Berechtigungen.
  5. Suche den Punkt Pop-up-Fenster blockieren.
    • Um den Blocker komplett auszuschalten: Entferne das Häkchen bei Pop-up-Fenster blockieren.
    • Um Ausnahmen hinzuzufügen: Klicke auf die Schaltfläche Ausnahmen... daneben und gib die Adresse der Website ein, der du Pop-ups erlauben möchtest.

Wichtiger Sicherheitshinweis

Das generelle Deaktivieren des Pop-up-Blockers kann dazu führen, dass du vermehrt schädliche Werbung oder Phishing-Versuche siehst.

Empfehlung: Deaktiviere den Blocker am besten nicht global, sondern füge lieber die spezifische Website (z. B. deine Bank oder dein Uni-Portal) zur Liste der Ausnahmen hinzu. So bleibst du auf anderen Seiten weiterhin geschützt.


Du findest die Einstellungen nicht?

  • Stelle sicher, dass dein Browser auf dem neuesten Stand ist (Menü -> Über [Browsername]).
  • Manchmal verhindern auch installierte Ad-Blocker (Erweiterungen) wie AdBlock Plus oder uBlock Origin Pop-ups, selbst wenn der Browser-Blocker aus ist. Prüfe in diesem Fall die Einstellungen der jeweiligen Erweiterung.
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