Wie unterstützt Pixelfed Apps den Datenschutz seiner Nutzer?
- Dezentrale Architektur und Datenhoheit
- Keine Werbung und keine Monetarisierung der Daten
- Datensparsamkeit und Transparenz
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und sichere Kommunikation
- Keine Abhängigkeit von Großkonzernen
- Mitbestimmung und Community-basiertes Management
Dezentrale Architektur und Datenhoheit
Pixelfed ist eine dezentralisierte Social-Media-Plattform, die auf dem ActivityPub-Protokoll basiert. Dies bedeutet, dass Nutzer ihre Daten nicht auf einem einzelnen zentralen Server speichern müssen, sondern diese auf unterschiedlichen Instanzen verteilt sind. Durch diese dezentrale Struktur behalten Nutzer die Kontrolle über ihre eigenen Daten, da sie darauf achten können, welche Instanz sie verwenden und wie deren Datenschutzrichtlinien gestaltet sind. Dadurch wird eine zentrale Sammlung und Auswertung von Nutzerdaten vermieden.
Keine Werbung und keine Monetarisierung der Daten
Pixelfed Apps verzichten bewusst auf Werbung und das Profilieren von Nutzern zu kommerziellen Zwecken. Anders als bei vielen anderen sozialen Netzwerken werden bei Pixelfed weder personenbezogene Daten verkauft noch für gezielte Werbung genutzt. Dies trägt maßgeblich zum Schutz der Privatsphäre bei, da nichtveröffentlichte oder sensible Informationen nicht zur Monetarisierung verwendet werden.
Datensparsamkeit und Transparenz
Die Entwickler von Pixelfed Apps legen großen Wert auf Datensparsamkeit. Es werden nur die nötigen Informationen für die Funktionalitäten der Plattform erhoben und verarbeitet. Nutzer können häufig auch selbst bestimmen, welche Informationen sie öffentlich teilen möchten, beispielsweise ob Profilbilder, Standorte oder andere persönliche Angaben sichtbar sind. Zudem erfolgt die Entwicklung meist in einem Open-Source-Umfeld, wodurch der Quellcode überprüfbar ist und somit Transparenz hinsichtlich der Datenverarbeitung gewährleistet wird.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und sichere Kommunikation
Obwohl Pixelfed primär ein bildbasiertes soziales Netzwerk ist, legt man auf sichere Datenübertragung großen Wert. Die Kommunikation zwischen den Clients und den Servern erfolgt standardmäßig über verschlüsselte Verbindungen (HTTPS). Zudem gibt es Bestrebungen und Implementierungen, um private Nachrichten zwischen Nutzern mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung abzusichern, was verhindert, dass Dritte Zugriff auf die Inhalte erhalten.
Keine Abhängigkeit von Großkonzernen
Da Pixelfed Apps auf offenen Protokollen und frei zugänglicher Software basieren und von einer Community gepflegt werden, sind sie nicht auf die Infrastruktur oder Dienste großer Technologiekonzerne angewiesen. Dies reduziert das Risiko, dass Daten durch Drittanbieter ohne Zustimmung der Nutzer gesammelt oder missbraucht werden. Die Unabhängigkeit unterstützt somit die Wahrung der Nutzerprivatsphäre.
Mitbestimmung und Community-basiertes Management
PixelFed fördert eine gemeinschaftliche und transparente Entwicklung und Administration der Plattformen. Betreiber von Instanzen und Entwickler arbeiten häufig eng mit der Community zusammen, um Datenschutzrichtlinien, Funktionen zum Schutz der Privatsphäre und sichere Einstellungen kontinuierlich zu verbessern. Dies ermöglicht den Nutzern, aktiv Einfluss auf den Umgang mit ihren Daten zu nehmen und erhöht das Vertrauen in die Plattform.
