Wie sichere ich meine DOSBox-Konfiguration, um sie auf anderen Geräten zu nutzen?

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  1. Einführung in die DOSBox-Konfiguration
  2. Speicherort der DOSBox-Konfigurationsdatei
  3. Backup der Konfigurationsdatei
  4. Übertragen der Konfiguration auf ein anderes Gerät
  5. Besondere Hinweise bei mehreren DOSBox-Instanzen
  6. Fazit

Einführung in die DOSBox-Konfiguration

DOSBox ist ein beliebter Emulator, der es ermöglicht, alte DOS-Programme und Spiele auch auf modernen Betriebssystemen auszuführen. Eine wichtige Komponente ist die Konfigurationsdatei, die individuelle Einstellungen wie Tastaturbelegung, Sound, Grafik und gemountete Laufwerke enthält. Um das Nutzererlebnis auf verschiedenen Geräten konsistent zu halten, empfiehlt es sich, diese Konfiguration zu sichern und zu übertragen.

Speicherort der DOSBox-Konfigurationsdatei

Bei der Verwendung von DOSBox wird standardmäßig eine Konfigurationsdatei namens dosbox- .conf erzeugt. Der genaue Pfad hängt vom Betriebssystem ab. Unter Windows findet man diese Datei häufig im Benutzerverzeichnis unter %USERPROFILE%\Dokumente\DOSBox oder im Installationsverzeichnis von DOSBox. Unter Linux ist die Datei meist im Home-Verzeichnis im versteckten Ordner ~/.dosbox/ zu finden. Auf macOS liegt die Datei typischerweise in ~/Library/Preferences oder in einem DOSBox-spezifischen Ordner.

Backup der Konfigurationsdatei

Um die Einstellungen zu sichern, sollte man die Konfigurationsdatei einfach kopieren und an einem sicheren Ort speichern. Dies kann ein USB-Stick, eine Cloud-Speicherplattform oder ein anderes Speichermedium sein. Es ist ratsam, regelmäßig Backups anzufertigen, insbesondere wenn man viele individuelle Anpassungen vorgenommen hat. Das Sichern der Konfigurationsdatei allein reicht normalerweise aus, da sie sämtliche persönlichen Einstellungen enthält.

Übertragen der Konfiguration auf ein anderes Gerät

Um dieselbe DOSBox-Konfiguration auf einem anderen Rechner zu verwenden, kopiert man die zuvor gesicherte Konfigurationsdatei einfach in den entsprechenden Ordner des Zielgeräts. Sollte dort bereits eine Konfigurationsdatei vorhanden sein, empfiehlt es sich, diese zuerst zu sichern oder umzubenennen, um sie später bei Bedarf wiederherstellen zu können. Anschließend startet man DOSBox, das nun die übertragenen Einstellungen lädt. So behält man vertraute Laufwerks-Mounts, Grafik- und Soundeinstellungen auf allen genutzten Geräten.

Besondere Hinweise bei mehreren DOSBox-Instanzen

Wenn man mehrere DOSBox-Konfigurationen nutzt, kann man für jede Instanz eine eigene Konfigurationsdatei anlegen und diese gezielt beim Start angeben. Dies funktioniert unter anderem mit dem Kommando dosbox -conf pfad/zur/konfigurationsdatei.conf. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Profile leicht sichern, übertragen und verwenden, ohne die Standarddatei zu überschreiben.

Fazit

Das Sichern der DOSBox-Konfiguration ist unkompliziert und ermöglicht eine bequeme Nutzung auf unterschiedlichen Geräten. Indem man die .conf-Datei sichert und auf anderen Systemen wiederherstellt, stellt man sicher, dass sämtliche individuellen Einstellungen, von Laufwerken bis Audio und Grafik, konsistent bleiben. Damit ist der Zugriff auf alte Spiele und Anwendungen nahezu nahtlos von einem Gerät zum anderen möglich.

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