Wie lasse ich DocFetcher Netzwerkfreigaben indizieren?

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  1. Einführung
  2. Netzwerkfreigabe einbinden
  3. DocFetcher konfigurieren
  4. Beachten Sie die Zugriffsrechte und Verbindungsqualität
  5. Alternative Methoden
  6. Zusammenfassung

Einführung

DocFetcher ist ein leistungsfähiges Desktop-Suchtool, das lokale Dateien und Ordner indiziert, um schnelle Volltextsuche zu ermöglichen. Möchten Sie jedoch Dateien auf einem Netzlaufwerk oder in einer Netzwerkfreigabe durchsuchen, erfordert dies einige zusätzliche Schritte. Im Folgenden wird erläutert, wie Sie Netzwerkfreigaben in DocFetcher einbinden und erfolgreich indizieren können.

Netzwerkfreigabe einbinden

Da DocFetcher direkt keinen Pfad mit Netzwerkfreigabe (wie beispielsweise \\Servername\Freigabe) indizieren kann, muss das Netzwerkverzeichnis zunächst in das lokale System eingebunden werden. Unter Windows geschieht dies am besten durch das Einbinden eines Netzlaufwerks. Dies bedeutet, dass Sie der Netzwerkfreigabe einen Laufwerksbuchstaben zuordnen, z. B. Z:.

Dies können Sie über den Windows Explorer erledigen: Öffnen Sie den Explorer, klicken Sie auf Dieser PC mit der rechten Maustaste und wählen Sie Netzlaufwerk verbinden. Geben Sie anschließend den Pfad zur Freigabe an und wählen Sie einen freien Laufwerksbuchstaben aus. Bestätigen Sie mit OK. Das Netzwerkverzeichnis erscheint nun als lokales Laufwerk unter dem gewählten Buchstaben.

Unter macOS und Linux können Sie Netzlaufwerke über das jeweilige Systemmounten einbinden. Klicken Sie z. B. im Finder auf Mit Server verbinden (macOS) und geben Sie die Netzwerkadresse an, oder nutzen Sie das Terminal und mounten Sie die Freigabe, sodass sie im Dateisystem zugänglich ist.

DocFetcher konfigurieren

Nachdem die Netzwerkfreigabe als Laufwerk oder Verzeichnis eingebunden ist, starten Sie DocFetcher und öffnen den Index-Manager. Dort können Sie einen neuen Index anlegen oder einen bestehenden bearbeiten.

Wählen Sie als Verzeichnis für den Index das eingebundene Netzlaufwerk oder den gemounteten Pfad aus. Wichtig ist, dass DocFetcher Zugriff auf dieses Verzeichnis hat, also dass Sie ausreichende Leserechte besitzen.

DocFetcher liest im Anschluss alle Dateien im angegebenen Verzeichnis ein und erstellt einen Index für die Volltextsuche. Da Netzwerkfreigaben etwas langsamer zugänglich sind, kann der Prozess etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen als bei lokalen Laufwerken.

Beachten Sie die Zugriffsrechte und Verbindungsqualität

Für eine erfolgreiche Indizierung sind passende Zugriffsrechte erforderlich. Stellen Sie sicher, dass Ihr Benutzerkonto auf die Netzwerkfreigabe zugreifen darf und auch alle relevanten Dateien lesen kann.

Zusätzlich sollte die Verbindung stabil sein, da ein Verbindungsabbruch die Indizierung unterbrechen kann. Falls es weißtige Netzwerkprobleme gibt, kann es ratsam sein, das Netzwerkverzeichnis lokal zwischenzuspeichern oder die Indizierung zu einem Zeitpunkt mit besserer Verbindung durchzuführen.

Alternative Methoden

Falls Sie keine Netzlaufwerke einbinden möchten oder können, besteht die Möglichkeit, die Netzwerkfreigabe über ein Synchronisationstool lokal zu kopieren und diese lokalen Dateien dann mit DocFetcher zu indizieren. Alternativ können Sie DocFetcher auch auf einem Server installieren, der die Freigabe lokal anbinden kann.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DocFetcher Netzwerkfreigaben nicht direkt über UNC-Pfade indiziert. Sie müssen zunächst die Freigabe als lokales Laufwerk oder Verzeichnis in Ihr System einbinden. Anschließend wählen Sie diesen Speicherort in DocFetcher als zu indexierenden Pfad aus. Achten Sie auf ausreichende Berechtigungen und eine stabile Netzwerkverbindung, um die Indizierung erfolgreich durchzuführen.

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