Wie kann man openSUSE mit UNetbootin auf einen USB-Stick erstellen?
- Einleitung
- Was ist UNetbootin und wozu dient es?
- Vorbereitung: OpenSUSE-ISO-Datei herunterladen
- Erstellung des bootfähigen USB-Sticks mit UNetbootin
- Besonderheiten bei openSUSE und UNetbootin
- Fazit
Einleitung
Die Installation von openSUSE über einen USB-Stick ist eine praktische Möglichkeit, das Betriebssystem auf einem Rechner zu installieren oder zu testen. Hierbei bietet sich das Tool UNetbootin an, welches es ermöglicht, bootfähige USB-Sticks mit verschiedenen Linux-Distributionen zu erstellen. In diesem Artikel wird erläutert, wie man openSUSE mit UNetbootin auf einen USB-Stick bringt und was dabei zu beachten ist.
Was ist UNetbootin und wozu dient es?
UNetbootin ist ein plattformübergreifendes Tool, das es erlaubt, ISO-Abbilder von Linux-Distributionen direkt auf USB-Sticks zu übertragen und diese bootfähig zu machen. Dadurch kann man ohne Umwege und ohne den Einsatz von CDs oder DVDs neue Betriebssysteme installieren oder Live-Systeme testen. Das Programm unterstützt zahlreiche Distributionen, darunter auch openSUSE.
Vorbereitung: OpenSUSE-ISO-Datei herunterladen
Zunächst benötigt man die passende ISO-Datei von openSUSE, die als Grundlage für den bootfähigen USB-Stick dient. Diese kann von der offiziellen openSUSE-Webseite heruntergeladen werden. Dabei sollte man die gewünschte Version und Edition auswählen, beispielsweise openSUSE Leap oder Tumbleweed. Wichtig ist, dass man die richtige Datei entsprechend seiner Architektur (meist 64-Bit) auswählt.
Erstellung des bootfähigen USB-Sticks mit UNetbootin
Nachdem die ISO-Datei vorliegt, wird UNetbootin gestartet. Dort kann man entweder eine der vorinstallierten Distributionen wählen oder direkt das heruntergeladene ISO-Abbild angeben. Anschließend wählt man den USB-Stick als Zielmedium aus. UNetbootin übernimmt dann das Schreiben der Dateien und das Konfigurieren des Sticks als bootfähiges Medium. Dieser Vorgang dauert je nach Größe der ISO und Geschwindigkeit des USB-Sticks einige Minuten.
Besonderheiten bei openSUSE und UNetbootin
Zwar funktioniert UNetbootin grundsätzlich gut mit vielen Linux-Distributionen, bei openSUSE kann es jedoch gelegentlich zu Problemen kommen, wenn es um den bootbaren USB-Stick geht. Einige Nutzer berichten beispielsweise davon, dass der USB-Stick nicht korrekt bootet oder dass das Installationsmedium nicht vollständig geladen wird. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, alternative Tools wie dd oder die openSUSE-eigenen Empfehlungen zu nutzen. Dennoch ist UNetbootin eine einfache Möglichkeit, vor allem für Einsteiger, openSUSE auf einen USB-Stick zu bringen.
Fazit
UNetbootin ist ein benutzerfreundliches Werkzeug, um openSUSE von einem USB-Stick aus zu starten und installieren. Die Erstellung des Sticks erfordert lediglich das passende ISO-Abbild und etwas Zeit. Trotz kleinerer spezifischer Herausforderungen bei openSUSE ist UNetbootin für viele Anwender eine einfache Lösung, um schnell ein bootfähiges Installationsmedium zu erstellen.
