Wie kann man in Figma eine Präsentation erstellen?

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  1. Einführung in die Erstellung von Präsentationen mit Figma
  2. Vorbereitung der Figma-Datei und Seitenstruktur
  3. Gestaltung und Design der Folien
  4. Interaktivität und Prototyping in Präsentationen
  5. Export und Präsentationsmodus
  6. Fazit

Einführung in die Erstellung von Präsentationen mit Figma

Figma ist ein vielseitiges Design-Tool, das nicht nur für die Gestaltung von Benutzeroberflächen genutzt wird, sondern sich auch hervorragend zur Erstellung von Präsentationen eignet. Durch seine kollaborativen Funktionen, einfache Bedienung und umfangreiche Designmöglichkeiten bietet Figma eine flexible Alternative zu klassischen Präsentationsprogrammen. Doch wie genau kann man in Figma eine ansprechende und strukturierte Präsentation erstellen?

Vorbereitung der Figma-Datei und Seitenstruktur

Um eine Präsentation in Figma zu erstellen, beginnt man idealerweise mit der Anlage eines neuen Projekts oder einer neuen Datei. Innerhalb dieser Datei werden die einzelnen Folien als separate Frames angelegt. Diese Frames sollten in der Größe gängigen Präsentationsformaten entsprechen, beispielsweise 1920x1080 Pixel für ein Full-HD-Format. Es ist sinnvoll, für jede Folie einen eigenen Frame zu nutzen, um später beim Präsentieren oder Exportieren die einzelnen Folien klar trennen zu können. Die Möglichkeit, Frames im Übersichtsmodus anzuordnen, erleichtert die Organisation und Navigation innerhalb der Präsentation.

Gestaltung und Design der Folien

Beim Design der einzelnen Folien bietet Figma nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Es können Texte, Bilder, Formen, Icons und komplexe Grafikelemente eingebunden und individuell angepasst werden. Stile wie Farben, Schriftarten und Effekte lassen sich zentral definieren, um ein konsistentes Erscheinungsbild zu gewährleisten. Auch das Einfügen von interaktiven Elementen wie Buttons oder Links ist möglich, was besonders bei digitalen Präsentationen von Vorteil ist. Zusätzlich erlauben Komponenten und Varianten eine effiziente Wiederverwendung von Designelementen über mehrere Folien hinweg.

Interaktivität und Prototyping in Präsentationen

Ein großer Vorteil von Figma ist die Möglichkeit, Prototypen anzulegen und Interaktionen zu definieren. Für Präsentationen kann man beispielsweise Verlinkungen zwischen Folien setzen, um eine nicht-lineare Navigation zu ermöglichen. Auch Animationen und Überblendeffekte können als Übergänge zwischen den Folien eingebaut werden, was der Präsentation mehr Dynamik verleiht. Das Prototyping-Feature erlaubt so, die Präsentation direkt in Figma abzuspielen und interaktiv zu steuern, ohne auf externe Programme angewiesen zu sein.

Export und Präsentationsmodus

Nachdem die Präsentation gestaltet ist, bietet Figma mehrere Möglichkeiten der Ausgabe. Man kann die einzelnen Frames als Bilder, PDFs oder PowerPoint-Dateien exportieren, um sie außerhalb von Figma zu verwenden. Alternativ steht ein interner Präsentationsmodus zur Verfügung, mit dem die Datei direkt in Figma im Vollbild abgespielt wird und durch die Folien navigiert werden kann. Dieser Modus eignet sich besonders für Online-Präsentationen oder wenn man das Publikum live durch das Design führen möchte. Die kollaborative Natur von Figma ermöglicht außerdem, dass mehrere Personen gleichzeitig an der Präsentation arbeiten oder diese kommentieren können.

Fazit

Die Erstellung einer Präsentation in Figma ist eine flexible und kreative Alternative zu klassischen Präsentationswerkzeugen. Durch die Verwendung von Frames als Folien, umfangreiche Designwerkzeuge, Interaktionsmöglichkeiten und den integrierten Präsentationsmodus lässt sich sowohl ein ansprechendes Design als auch eine interaktive Nutzererfahrung erzeugen. Besonders für Teams, die eng zusammenarbeiten und Design sowie Präsentation in einem Tool kombinieren möchten, ist Figma eine sehr gute Lösung.

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