Wie kann man den Ölstand bei einem Fahrzeug richtig prüfen?

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  1. Vorbereitungen vor der Ölstandsmessung
  2. Den Ölstand am Ölmessstab kontrollieren
  3. Richtige Interpretation und Maßnahmen

Die Überprüfung des Ölstands ist eine wichtige Wartungsaufgabe, um den Motorlauf zu sichern und mögliche Schäden zu vermeiden. Doch wie genau funktioniert die Kontrolle des Ölstands bei einem Fahrzeug und worauf sollte man achten?

Vorbereitungen vor der Ölstandsmessung

Bevor der Ölstand gemessen wird, sollte das Auto auf einer ebenen Fläche stehen und der Motor idealerweise abgekühlt oder nach einer kurzen Abkühlphase im Leerlauf gewesen sein. Das gewährleistet, dass sich das Öl im Ölsumpf gesammelt hat und die Messung genauer ist. Außerdem empfiehlt es sich, das Fahrzeug auszuschalten und einige Minuten zu warten, damit das Öl vollständig abfließen kann.

Den Ölstand am Ölmessstab kontrollieren

Im Motorraum befindet sich der sogenannte Ölmessstab, der oft mit einer auffälligen Farbe (gelb oder orange) gekennzeichnet ist. Dieser wird vorsichtig herausgezogen, mit einem sauberen Tuch abgewischt und danach komplett wieder eingeführt. Nach dem erneuten Herausziehen kann man den Ölstand anhand der Markierungen am Messstab ablesen. Wichtig ist, dass sich der Ölstand zwischen der Mindest- und Höchstmarkierung befindet. Liegt der Ölstand unterhalb der Mindestmarke, muss Öl nachgefüllt werden.

Richtige Interpretation und Maßnahmen

Ist der Ölstand zu niedrig, sollte umgehend Motoröl nachgefüllt werden, um Motorschäden durch mangelnde Schmierung zu verhindern. Dabei ist es wichtig, das vom Hersteller empfohlene Öl zu verwenden. Ist der Ölstand zu hoch, kann das auf ein Problem hinweisen, wie zum Beispiel eine falsche Befüllung oder eine Undichtigkeit, weshalb die Ursache genauer untersucht werden sollte. Auch wenn der Ölstand normal erscheint, empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle, um den Motor langfristig zu schützen.

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