Wie kann man bei Streamlabs im Editor einen Zoom-Effekt erstellen?

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  1. Grundlagen zum Editor von Streamlabs
  2. Zoom-Effekt durch Skalierung und Positionierung
  3. Zoom-Animationen zur dynamischen Gestaltung
  4. Alternative Methoden und externe Helfer

Streamlabs ist eine beliebte Software zur Erstellung von Livestreams, die viele Funktionen bietet, um den Stream individuell zu gestalten. Eine häufig gewünschte Funktion ist das Zoomen von Elementen im Editor, um bestimmte Bildbereiche hervorzuheben oder den Fokus während des Streams dynamisch zu verändern. Im Folgenden wird ausführlich erklärt, wie man bei Streamlabs im Editor einen Zoom-Effekt erzeugen kann.

Grundlagen zum Editor von Streamlabs

Der Editor von Streamlabs ermöglicht das Anordnen und Anpassen von verschiedenen Quellen wie Kamera, Spielbildschirm, Anzeigen und Overlays. Über die Benutzeroberfläche können einzelne Quellen ausgewählt und über deren Eigenschaften verändert werden. Dabei ist es möglich, Größe und Position direkt per Maus zu verändern oder numerische Werte für präzise Einstellungen einzugeben. Ein echter Zoom im klassischen Sinne, also eine Vergrößerung eines Ausschnitts, wird allerdings nicht mit einer speziellen Zoom-Funktion realisiert, sondern über die Skalierung und Positionierung der Quellen.

Zoom-Effekt durch Skalierung und Positionierung

Um einen Zoom-Effekt zu erzeugen, wählt man zuerst die gewünschte Quelle im Editor aus, beispielsweise die Kamera oder ein Spielbildschirmfenster. Danach vergrößert man die Quelle, indem man an den Ecken der Quelle zieht oder in den Eigenschaften die Skalierung erhöht. Wenn man nur skaliert, wird die gesamte Quelle größer, was einem Zoom entspricht.

Damit man jedoch gezielt einen bestimmten Bildausschnitt vergrößern kann, kann man zusätzlich die Quelle verschieben. Durch das Verschieben innerhalb des Ansichtsfensters kann man zum Beispiel die Kamera oder den Bildausschnitt so positionieren, dass ein bestimmter Bereich des Bildes größer und mittig dargestellt wird.

Zoom-Animationen zur dynamischen Gestaltung

Streamlabs unterstützt außerdem Animationen, mit denen man Skalierungen und Positionen im Zeitablauf verändern kann. Damit lassen sich dynamische Zooms erzeugen, die während des Streams ablaufen, z. B. um auf Ereignisse im Stream aufmerksam zu machen. Die Animationen können entweder direkt in Streamlabs oder über zusätzliche Plugins realisiert werden.

Um eine solche Zoom-Animation zu erstellen, beginnt man meist mit der Auswahl der Quelle, danach definiert man Start- und Endpunkte der Skalierung und Position. Durch das Abspielen der Animation sieht es so aus, als würde die Kamera in einen Bereich hinein- oder herauszoomen. Diese Funktion ist besonders nützlich, um den Stream lebendiger zu gestalten und Zuschauer zu fesseln.

Alternative Methoden und externe Helfer

Da Streamlabs kein professionelles Videobearbeitungsprogramm ist, sind die Zoom-Funktionen im Editor relativ einfach gehalten. Für anspruchsvollere Zoom-Effekte nutzen manche Streamer ergänzend Videobearbeitungssoftware oder externe Tools, die über virtuelle Kameras oder Plugins eingebunden werden können. So ist es möglich, feinere und flüssigere Zooms zu realisieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man bei Streamlabs im Editor keinen direkten Zoom-Button findet, sondern den Effekt durch manuelle Skalierung und Verschiebung der Quellen erzeugt. Animationen und Plugins bieten erweiterte Möglichkeiten, um den Zoom noch dynamischer zu gestalten.

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