Wie kann ich Pinsa Teig selber machen?

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  1. Einführung in den Pinsa Teig
  2. Die richtigen Zutaten auswählen
  3. Die Zubereitung des Teigs
  4. Die Ruhe- und Gehzeit
  5. Verarbeitung und Backen
  6. Fazit

Einführung in den Pinsa Teig

Der Pinsa Teig ist die Grundlage für eine besondere Art von Pizza, die ihren Ursprung in Rom hat. Anders als der klassische Pizzateig wird Pinsa Teig mit einer Mischung aus verschiedenen Mehlsorten und einem längeren Gehprozess hergestellt, was zu einem besonders luftigen, knusprigen und zugleich saftigen Ergebnis führt. Möchten Sie Pinsa Teig selber machen, sind einige wichtige Schritte zu beachten, um die typische Konsistenz und den Geschmack zu erzielen.

Die richtigen Zutaten auswählen

Für einen authentischen Pinsa Teig werden hauptsächlich drei verschiedene Mehle verwendet: Weizenmehl, Reismehl und Sojamehl oder alternativ eine Mischung aus Weizenmehl, Dinkelmehl und etwas Maismehl. Diese Kombination sorgt für die typische leichte, luftige Struktur des Teigs. Neben den Mehlen benötigen Sie Wasser, Hefe, Salz und etwas Olivenöl. Besonders wichtig ist die Verwendung von kaltem Wasser, da dies den Teig während der langen Gehzeit stabilisiert und zu einer optimalen Konsistenz beiträgt.

Die Zubereitung des Teigs

Zunächst lösen Sie die frische Hefe in einem Teil des kalten Wassers auf. Dann werden die verschiedenen Mehlsorten sorgfältig miteinander vermischt und in eine größere Schüssel gegeben. Nach und nach geben Sie die Hefelösung und das restliche Wasser hinzu und kneten alles gründlich, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Im Anschluss wird Salz und Olivenöl untergeknetet, was dem Teig zusätzlich Geschmack und Geschmeidigkeit verleiht.

Die Ruhe- und Gehzeit

Ein wesentlicher Teil der Pinsa Teigherstellung ist die Ruhezeit. Der Teig sollte abgedeckt und möglichst kalt (zum Beispiel im Kühlschrank) für mindestens 24 Stunden bis zu 72 Stunden gehen. Dadurch wird der Teig sehr gut aufgelockert, der Geschmack intensiviert sich und die Bekömmlichkeit verbessert sich. Während dieser Zeit wandeln sich die Stärke und die Glutenstruktur des Mehls, wodurch der Teig seine charakteristische leichte und luftige Beschaffenheit erhält.

Verarbeitung und Backen

Nach der langen Gehzeit nehmen Sie den Teig heraus und teilen ihn in Portionen. Jede Portion wird vorsichtig zu einer ovalen Form ausgerollt oder mit der Hand gedehnt, wobei die typische Pinsagröße etwa 200 bis 300 Gramm pro Portion beträgt. Der Teig wird anschließend belegt und bei hoher Temperatur, idealerweise um 250 Grad Celsius im Ofen oder in einem Pizzastein-Setup, gebacken. Die Backzeit ist dabei relativ kurz – meist zwischen 8 und 12 Minuten – um die knusprige Außenseite und die weiche, luftige Innenseite zu erhalten.

Fazit

Das Selbermachen von Pinsa Teig erfordert zwar etwas Planung und Geduld, vor allem durch die lange Gehzeit, belohnt aber mit einem besonders leckeren und luftigen Ergebnis. Die Kombination verschiedener Mehlsorten, der sorgfältige Umgang mit den Zutaten und die kalte Ruhephase sind die Schlüssel, um einen authentischen Pinsa Teig herzustellen, der sich von herkömmlichem Pizzateig deutlich unterscheidet.

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