Wie kann ich Hotjar-Deaktivierung für bestimmte URL-Pfade konfigurieren?

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  1. Einleitung
  2. Grundprinzip der Deaktivierung per URL-Pfad
  3. Beispiel: Hotjar Deaktivieren auf bestimmten Pfaden mit JavaScript
  4. Erweiterte Möglichkeiten zur Pfad-Erkennung
  5. Integration in Content-Management-Systeme oder Tag Manager
  6. Fazit

Einleitung

Hotjar ist ein Tool, das Website-Besucher mittels Heatmaps, Session-Replays und Umfragen analysiert. In manchen Fällen möchten Website-Betreiber Hotjar nur auf bestimmten Seiten oder URL-Pfaden aktivieren und auf anderen deaktivieren, etwa aus Datenschutzgründen oder zur Optimierung der Performance. Um Hotjar gezielt für bestimmte URL-Pfade zu deaktivieren, kann man die Einbindung des Hotjar-Skripts programmatisch steuern, sodass das Tracking nur auf erlaubten Seiten passiert.

Grundprinzip der Deaktivierung per URL-Pfad

Damit Hotjar nur auf bestimmten Seiten läuft, muss geprüft werden, welche URL aktuell aufgerufen wird. Anhand der URL oder des Pfades kann die Ausführung des Hotjar-Codes bedingt werden. Das bedeutet, dass man den typischen Hotjar-Tracking-Code um eine Logik erweitert, die vor dem Laden oder Initialisieren von Hotjar abfragt, ob die aktuelle URL ein erlaubter Pfad ist oder nicht. Sollte der Pfad zur Deaktivierung gehören, wird der Hotjar-Code nicht geladen und somit wird kein Tracking durchgeführt.

Beispiel: Hotjar Deaktivieren auf bestimmten Pfaden mit JavaScript

Ein gängiges Vorgehen ist es, den Hotjar-Skriptcode in eine JavaScript-Funktion einzubetten und diese Funktion nur dann aufzurufen, wenn der aktuelle Seitenpfad nicht zu den ausgeschlossenen Pfaden gehört. Hier ein ausführliches Beispiel:

<script>(function() { // Definiere Pfade, auf denen Hotjar deaktiviert werden soll var disabledPaths = ; // Hole aktuellen Pfad der URL (ohne Domain) var currentPath = window.location.pathname.toLowerCase(); // Funktion, die prüft, ob der aktuelle Pfad in den deaktivierten Pfaden ist function isHotjarDisabled(path) { // Hier könnte man auch komplexere Prüfungen mit RegEx machen for (var i = 0; i < disabledPaths.length; i++) { if (path.indexOf(disabledPaths ) === 0) { return true; } } return false; } if (!isHotjarDisabled(currentPath)) { // Hotjar Initialisierung nur falls Pfad erlaubt (function(h,o,t,j,a,r){ h.hj = h.hj || function() {(h.hj.q = h.hj.q || ).push(arguments)}; h._hjSettings = { hjid: YOUR_HOTJAR_ID, hjsv: 6 }; a = o.getElementsByTagName(head) ; r = o.createElement(script); r.async=1; r.src = t + h._hjSettings.hjid + j + h._hjSettings.hjsv; a.appendChild(r); })(window, document, https://static.hotjar.com/c/hotjar-, .js?sv=); } else { console.log(Hotjar Tracking auf diesem Pfad deaktiviert:, currentPath); }})();</script>

Dabei wird das aktuelle window.location.pathname ausgewertet und mit einer Liste von Pfaden verglichen, bei denen Hotjar deaktiviert werden soll. Wird der Pfad erkannt, wird der Hotjar Code nicht eingebunden und somit auch kein Tracking ausgeführt.

Erweiterte Möglichkeiten zur Pfad-Erkennung

Je nach Anforderungen kann man die Pfad-Erkennung komplexer gestalten. Zum Beispiel kann man reguläre Ausdrücke verwenden, um Muster besser abzudecken, oder die Query-Parameter mit auswerten, falls beispielsweise URL-Parameter das Tracking beeinflussen sollen. Auch kann man die Liste der deaktivierten Pfade oder erlaubten Pfade dynamisch per Server-Side Rendering mitgeben oder aus einem externen Config-File laden, um die Wartung zu erleichtern.

Integration in Content-Management-Systeme oder Tag Manager

Wenn Hotjar per Google Tag Manager (GTM) oder in einem CMS eingebunden wird, kann die Logik ebenfalls dort implementiert werden. Bei einem Tag Manager empfiehlt es sich, Trigger zu verwenden, die nur bei bestimmten URL-Seitentypen oder Pfaden feuern. So verhindert man die Ausführung der Hotjar Tags auf geschützten oder unerwünschten Seiten, ohne manuell im Skript eingreifen zu müssen.

Fazit

Eine gezielte Hotjar-Deaktivierung für bestimmte URL-Pfade gelingt zuverlässig durch eine Abfrage des aktuellen Pfads vor dem Laden des Hotjar-Skripts. So lässt sich Erfassung auf sensible oder administrative Bereiche verhindern und zugleich Hotjar besser kontrollieren. Neben JavaScript-Lösungen im Quellcode eignen sich Tag Manager oder serverseitige Konfigurationen, um diese Funktionalität flexibel umzusetzen.

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