Wie kann ich einen RetroArch Spielstand übertragen?
- Was ist ein RetroArch Spielstand?
- Wo befinden sich die Spielstand-Dateien?
- Wie überträgt man den Spielstand?
- Besonderheiten bei verschiedenen Plattformen
- Was ist bei der Version von RetroArch und Emulatoren zu beachten?
- Fazit
RetroArch ist eine beliebte Multisystem-Emulatorplattform, die es Nutzern ermöglicht, klassische Spiele auf verschiedenen Geräten zu spielen. Oftmals möchte man einen gespeicherten Spielstand von einem Gerät auf ein anderes übertragen, um nahtlos weiterzuspielen. Doch wie funktioniert dieser Prozess genau und was muss man dabei beachten?
Was ist ein RetroArch Spielstand?
Ein RetroArch Spielstand ist eine Datei, die den aktuellen Fortschritt eines Spiels sichert. Im Gegensatz zu herkömmlichen "Savegames" kann RetroArch auch sogenannte "Save States" erzeugen, die den exakten Zustand eines Spiels zu einem bestimmten Zeitpunkt speichern. Diese Dateien sind plattformunabhängig und ermöglichen es, Spielstände auf verschiedenen Geräten zu nutzen.
Wo befinden sich die Spielstand-Dateien?
Die Speicherstände bei RetroArch liegen normalerweise in bestimmten Ordnern, die sich je nach Betriebssystem unterscheiden können. Üblicherweise sind diese Dateien in einem Verzeichnis namens "saves" oder "savefiles" innerhalb des RetroArch-Installationsverzeichnisses abgelegt. Zusätzlich gibt es oft Unterordner für verschiedene Emulatoren oder Spiele. Es ist wichtig, die korrekten Dateien zu identifizieren – das können Dateien mit Endungen wie .state, .srm oder .sav sein.
Wie überträgt man den Spielstand?
Um einen Spielstand von einem Gerät auf ein anderes zu übertragen, kopiert man zunächst die entsprechenden Save-Dateien aus dem Speicherordner auf dem Quellgerät. Anschließend werden diese in den entsprechenden Speicherordner im RetroArch-Verzeichnis des Zielgeräts eingefügt. Dabei sollte man darauf achten, dass die Dateinamen und Ordnerstrukturen beibehalten werden, damit RetroArch den Spielstand korrekt erkennt.
Besonderheiten bei verschiedenen Plattformen
Je nach genutzter Plattform (z.B. Windows-PC, Android-Smartphone, Raspberry Pi) variieren die Speicherorte für Spielstände. Auf Mobilgeräten können Speicherordner meist über eine Dateimanager-App erreicht werden, während man auf PCs direkt auf die Ordner im Dateisystem zugreifen kann. Bei Cloud-Backuplösungen oder synchronisierten Ordnern (wie Google Drive oder Dropbox) können die Spielstände auch automatisch übertragen werden.
Was ist bei der Version von RetroArch und Emulatoren zu beachten?
Es kann vorkommen, dass unterschiedliche RetroArch-Versionen oder verwendete Emulatorcores inkompatible Speicherformate nutzen. Um Probleme zu vermeiden, sollte man sicherstellen, dass auf beiden Geräten möglichst die gleiche RetroArch-Version sowie denselben Emulatorcore verwendet wird. So wird die reibungslose Nutzung der übertragenen Spielstände gewährleistet.
Fazit
Die Übertragung von RetroArch Spielständen ist grundsätzlich unkompliziert: Es genügt, die relevanten Speicherdateien zwischen den Geräten auszutauschen. Dabei ist es wichtig, Speicherorte und Dateiformate zu kennen und auf gleiche Softwareversionen zu achten, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden. So kann man seinen Spielstand problemlos mitnehmen und auf unterschiedlichen Geräten weiterzocken.
