Wie kann ich eine virtuelle Maschine in Hyper-V erstellen?

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  1. Einführung
  2. Hyper-V-Rolle aktivieren
  3. Hyper-V Manager öffnen
  4. Neue virtuelle Maschine erstellen
  5. Speicherort für die VM festlegen
  6. Generationsauswahl der virtuellen Maschine
  7. Arbeitsspeicher zuweisen
  8. Netzwerk konfigurieren
  9. Virtuelle Festplatte erstellen
  10. Betriebssystem installieren
  11. Erstellung abschließen
  12. Zusammenfassung

Einführung

Hyper-V ist eine Virtualisierungstechnologie von Microsoft, mit der Sie virtuelle Maschinen (VMs) auf Ihrem Windows-System erstellen und verwalten können. Um eine virtuelle Maschine in Hyper-V zu erstellen, benötigen Sie ein kompatibles Windows-Betriebssystem mit aktivierter Hyper-V-Rolle. Im Folgenden wird der Prozess detailliert beschrieben.

Hyper-V-Rolle aktivieren

Bevor Sie eine virtuelle Maschine anlegen können, müssen Sie sicherstellen, dass die Hyper-V-Rolle auf Ihrem System aktiviert ist. Öffnen Sie dazu die Windows-Features über die Systemsteuerung oder mithilfe von PowerShell. Aktivieren Sie dort die Hyper-V-Optionen und starten Sie gegebenenfalls Ihren Computer neu, damit die Änderungen wirksam werden.

Hyper-V Manager öffnen

Nachdem Hyper-V aktiviert wurde, öffnen Sie den Hyper-V Manager. Diesen finden Sie, indem Sie im Startmenü nach "Hyper-V Manager" suchen. Der Manager ist die zentrale Verwaltungsoberfläche für alle Hyper-V-Operationen, inklusive der Erstellung neuer virtueller Maschinen.

Neue virtuelle Maschine erstellen

Im Hyper-V Manager klicken Sie im rechten Bereich auf Neue und anschließend auf Virtuelle Maschine…. Dadurch startet ein Assistent, der Sie durch die notwendigen Schritte führt. Geben Sie im ersten Schritt einen Namen für die neue virtuelle Maschine ein. Dieser Name hilft Ihnen später bei der Identifikation der VM.

Speicherort für die VM festlegen

Im nächsten Schritt können Sie optional einen Speicherort für die virtuelle Maschine angeben. Standardmäßig werden die Dateien unter dem voreingestellten Hyper-V-Ordner abgelegt, aber Sie können auch einen anderen Pfad wählen, wenn Sie möchten.

Generationsauswahl der virtuellen Maschine

Im Assistenten wählen Sie die Generation der virtuellen Maschine. Generation 1 unterstützt ältere Betriebssysteme, während Generation 2 moderne Features wie UEFI-Boot und Secure Boot bietet. Wählen Sie basierend auf dem Betriebssystem, das Sie später installieren möchten, die passende Generation aus.

Arbeitsspeicher zuweisen

Nun geben Sie die Menge des Arbeitsspeichers an, der der VM zugewiesen werden soll. Sie können auch den dynamischen Arbeitsspeicher aktivieren, was der VM erlaubt, den Speicherverbrauch je nach Bedarf anzupassen.

Netzwerk konfigurieren

Im nächsten Schritt wählen Sie den virtuellen Switch aus, den die VM für die Netzwerkverbindung verwenden soll. Falls noch kein virtueller Switch vorhanden ist, können Sie diesen zuvor im Hyper-V Manager anlegen, um die VM mit dem Netzwerk zu verbinden.

Virtuelle Festplatte erstellen

Für die virtuelle Maschine wird nun eine virtuelle Festplatte (VHD oder VHDX) erstellt. Sie können die Standardgröße übernehmen oder eine benutzerdefinierte Größe eingeben. Alternativ können Sie auch eine bestehende virtuelle Festplatte verwenden oder eine leere Festplatte anlegen.

Betriebssystem installieren

Zum Abschluss konfigurieren Sie die Installationsquelle für das Betriebssystem. Sie können eine ISO-Datei als Installationsmedium angeben oder ein physisches CD/DVD-Laufwerk verwenden. Diese Einstellung ermöglicht es der VM, das Betriebssystem zu starten und zu installieren.

Erstellung abschließen

Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, bestätigen Sie den Assistenten. Die virtuelle Maschine wird erstellt und erscheint im Hyper-V Manager in der Liste der verfügbaren Maschinen. Sie können die VM jetzt starten und das Betriebssystem installieren.

Zusammenfassung

Das Erstellen einer virtuellen Maschine in Hyper-V erfolgt durch Aktivierung der Hyper-V-Rolle, Nutzung des Hyper-V Managers und das Durchlaufen eines Assistenten, der Sie Schritt für Schritt bei der Konfiguration unterstützt. Durch Auswahl von Name, Generation, Arbeitsspeicher, Netzwerk, Festplatten und Installationsquelle richten Sie eine maßgeschneiderte virtuelle Umgebung ein, die Ihren Bedürfnissen entspricht.

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