Wie installiere ich eine virtuelle Maschine für das Studium?

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  1. Einführung
  2. Vorbereitung und Auswahl einer Virtualisierungssoftware
  3. Herunterladen und Installieren der Software
  4. Vorbereitung des Betriebssystems für die virtuelle Maschine
  5. Erstellen und Konfigurieren der virtuellen Maschine
  6. Installation des Betriebssystems in der VM
  7. Einrichtung und Nutzung nach der Installation
  8. Zusammenfassung

Einführung

Eine virtuelle Maschine (VM) ermöglicht es dir, ein Betriebssystem innerhalb deines bestehenden Betriebssystems laufen zu lassen. Dies ist besonders nützlich für das Studium, wenn du verschiedene Softwareumgebungen testen, programmieren oder mit unterschiedlichen Betriebssystemen arbeiten möchtest, ohne deinen Hauptrechner zu verändern. Die Installation einer VM ist mit etwas technischer Vorbereitung gut machbar.

Vorbereitung und Auswahl einer Virtualisierungssoftware

Zunächst benötigst du eine Virtualisierungssoftware, die auf deinem Computer funktioniert. Bekannte und kostenlose Programme sind Oracle VM VirtualBox und VMware Workstation Player. Beide sind für Windows, macOS und Linux verfügbar. Prüfe, ob dein Computer die Virtualisierungstechnologie unterstützt (z.B. Intel VT-x oder AMD-V), dies kannst du meist im BIOS oder mit speziellen Tools herausfinden.

Herunterladen und Installieren der Software

Besuche die offizielle Webseite von VirtualBox (https://www.virtualbox.org/) oder VMware Player (https://www.vmware.com/products/workstation-player.html). Lade die für dein Betriebssystem geeignete Version herunter. Die Installation erfolgt durch das Ausführen der heruntergeladenen Datei und folgt den Anweisungen des Installationsassistenten. Bei Bedarf kannst du die empfohlenen Standardeinstellungen übernehmen.

Vorbereitung des Betriebssystems für die virtuelle Maschine

Als nächstes benötigst du ein sogenanntes Abbild (Image) des Betriebssystems, das du in der VM verwenden willst. Dies ist meistens eine ISO-Datei. Für viele Studiengänge bietet sich beispielsweise Ubuntu Linux an, da es kostenlos ist und viele Entwicklungswerkzeuge mitbringt. Lade dir die ISO-Datei für dein gewünschtes Betriebssystem von der jeweiligen offiziellen Webseite herunter.

Erstellen und Konfigurieren der virtuellen Maschine

Starte nun die Virtualisierungssoftware und wähle die Option, eine neue virtuelle Maschine zu erstellen. Du wirst nach einigen grundlegenden Informationen gefragt, wie z.B. dem Namen der VM, dem vorgesehenen Betriebssystemtyp und der zugewiesenen Arbeitsspeichergröße. Für Ubuntu empfiehlt es sich, mindestens 2048 MB (2 GB) RAM zu vergeben, je nach verfügbarer Hardware mehr für eine bessere Performance.

Nachdem du die virtuellen Hardware-Ressourcen (wie Festplattengröße und Netzwerktyp) eingestellt hast, musst du die ISO-Datei als Startmedium einbinden. Dies geschieht über die Einstellungen der VM, indem du das optische Laufwerk auf die heruntergeladene ISO-Datei setzt.

Installation des Betriebssystems in der VM

Starte die virtuelle Maschine. Sie sollte nun vom ISO-Image booten und den Installationsprozess des Betriebssystems starten. Folge einfach den Installationsanweisungen auf dem Bildschirm, so wie du es von einer normalen Installation kennst. Achte darauf, bei der Partitionierung die vorgegebene virtuelle Festplatte zu verwenden, die speziell für die VM angelegt wurde. Nach Abschluss der Installation kannst du die VM neu starten und das installierte Betriebssystem verwenden.

Einrichtung und Nutzung nach der Installation

Nach der Installation ist es sinnvoll, sogenannte Gasterweiterungen zu installieren, die die Integration zwischen deinem Host-System und der VM verbessern. In VirtualBox findest du diese Optionen im Menü, was Features wie nahtlose Mauszeigerbewegung, gemeinsame Zwischenablage oder geteilte Ordner ermöglicht. Außerdem kannst du die Netzwerkeinstellungen so anpassen, dass die VM Internetzugang hat, was für Updates und den Download zusätzlicher Software wichtig ist.

Im Studium wirst du vermutlich verschiedene Tools und Software benötigen. Die Nutzung einer VM schützt dein Hauptsystem vor möglichen Fehlern oder Softwarekonflikten und ermöglicht dir ein flexibles Arbeiten. Achte darauf, regelmäßig Backups deiner virtuellen Festplatte zu erstellen, falls du wichtige Arbeiten in der VM speicherst.

Zusammenfassung

Die Installation einer virtuellen Maschine für das Studium ist eine praktische Lösung, um verschiedene Betriebssysteme und Software isoliert auf deinem Rechner laufen zu lassen. Nach dem Herunterladen und Installieren einer Virtualisierungssoftware wie VirtualBox oder VMware, dem Beschaffen eines Betriebssystem-Images und der Erstellung der VM kannst du mit der Installation des Betriebssystems starten. Die anschließende Einrichtung optimiert die Nutzbarkeit der VM für dein Studium.

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