Wie informiert die Corona-Warn-App Nutzer über ein erhöhtes Infektionsrisiko?

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  1. Automatische Benachrichtigung bei erhöhtem Risiko
  2. Art und Umfang der Benachrichtigung
  3. Darstellung und weiterführende Informationen
  4. Verhaltensempfehlungen und weitere Schritte
  5. Datenschutz und Anonymität

Automatische Benachrichtigung bei erhöhtem Risiko

Die Corona-Warn-App nutzt ein digitales Kontakt-Tagebuch auf Basis der Bluetooth-Technologie, um Begegnungen mit anderen Nutzerinnen und Nutzern zu registrieren. Wenn eine Person positiv auf COVID-19 getestet wurde und ihre Testergebnisse freiwillig in der App teilt, können andere Nutzer, die sich in einem bestimmten Zeitraum und Abstand mit ihr aufgehalten haben, automatisch über ein erhöhtes Infektionsrisiko informiert werden. Dieses erfolgt in Form einer Push-Benachrichtigung direkt auf dem Smartphone.

Art und Umfang der Benachrichtigung

Die Benachrichtigung erscheint als Hinweis in der App und oft auch als Push-Mitteilung auf dem Sperrbildschirm oder in der Statusleiste des Geräts, sofern die entsprechenden Benachrichtigungen aktiviert sind. Die Nutzer erhalten dabei Informationen darüber, dass sie sich Kontakt zu einer infizierten Person hatten und somit möglicherweise exponiert waren. Die App gibt dabei keine persönlichen Daten der infizierten Person preis, sondern nur einen allgemeinen Risikohinweis.

Darstellung und weiterführende Informationen

Innerhalb der App wird das erhöhte Risiko meist durch eine Änderung des Risikostatus sichtbar. Nutzer können eine Übersicht aufrufen, in der die letzten Begegnungen mit einem Risiko angezeigt werden, inklusive eines ungefähren Zeitraums und aktueller Empfehlungen. Darüber hinaus bietet die App Hinweise und Links zu Verhaltensmaßnahmen, wie etwa dem Vermeiden von Kontakten, dem Tragen von Masken oder dem Durchführen eines Corona-Tests.

Verhaltensempfehlungen und weitere Schritte

Zusammen mit der Benachrichtigung über ein erhöhtes Infektionsrisiko erhalten die Nutzer auch Empfehlungen, wie sie sich verhalten sollten, um eine mögliche Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Dazu gehört in der Regel die Aufforderung, Symptome zu beobachten, bei Auftreten einen Arzt oder ein Testzentrum zu kontaktieren und sich gegebenenfalls in häusliche Isolation zu begeben.

Datenschutz und Anonymität

Wichtig ist, dass die Corona-Warn-App den Datenschutz besonders berücksichtigt. Die Nutzer werden anonym informiert, das heißt, es erfolgt keine Offenlegung von Identitäten und keine Positionsbestimmung. Die Kommunikation läuft ausschließlich über zufällige Bluetooth-Schlüssel, die regelmäßig geändert werden, um die Privatsphäre zu schützen.

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