Wie importiere ich eine Photoshop-Datei (.psd) korrekt in Pixelmator Classic?

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  1. Vorbereitung der PSD-Datei
  2. Datei in Pixelmator Classic öffnen
  3. Überprüfung und Nachbearbeitung
  4. Alternativen bei Kompatibilitätsproblemen

Das Importieren einer Photoshop-Datei mit der Endung .psd in Pixelmator Classic ist grundsätzlich möglich, da Pixelmator Classic das PSD-Format unterstützt. Allerdings gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, um sicherzustellen, dass die Datei korrekt und möglichst verlustfrei geöffnet wird.

Vorbereitung der PSD-Datei

Bevor Sie Ihre Photoshop-Datei in Pixelmator Classic öffnen, sollten Sie die Datei in Photoshop so speichern, dass sie mit Pixelmator kompatibel ist. Das bedeutet, dass Sie auf die Verwendung sehr spezieller Photoshop-Effekte oder Anpassungsebenen verzichten sollten, die Pixelmator eventuell nicht unterstützt. Ebenen, Gruppen, Masken und Standard-Effekte wie Ebenenstile werden in der Regel von Pixelmator erkannt, aber komplexe Smart Objects oder bestimmte Filter können nicht übernommen werden.

Datei in Pixelmator Classic öffnen

Starten Sie Pixelmator Classic auf Ihrem Mac. Wählen Sie im Menü Ablage den Punkt Öffnen und navigieren Sie zu dem Speicherort Ihrer PSD-Datei. Markieren Sie die Datei und bestätigen Sie mit Öffnen. Pixelmator lädt nun die Datei und versucht, alle Ebenen, Transparenzen und andere bearbeitbare Informationen zu übernehmen. Die Ladezeit kann je nach Dateigröße variieren.

Überprüfung und Nachbearbeitung

Nachdem die PSD-Datei geöffnet wurde, sollten Sie das Dokument sorgfältig prüfen. Überprüfen Sie insbesondere, ob alle Ebenen erhalten geblieben sind und ob Effekte wie Schatten oder Verläufe korrekt dargestellt werden. Sollte es Abweichungen geben, müssen diese gegebenenfalls manuell angepasst werden. Speichern Sie anschließend die Datei im Pixelmator-eigenen Format (.pdx), um alle Änderungen und Ebenen ohne Qualitätsverlust zu sichern.

Alternativen bei Kompatibilitätsproblemen

Falls bestimmte Elemente aus der PSD-Datei nicht korrekt importiert werden, können Sie als Alternative in Photoshop die Datei zunächst als TIFF mit Ebenen oder als PNG mit Transparenz exportieren. Diese Dateiformate lassen sich ebenfalls in Pixelmator öffnen, bieten aber weniger Flexibilität beim Bearbeiten von einzelnen Ebenen. Bei komplexeren Projekten empfiehlt es sich, innerhalb von Photoshop eine vereinfachte Version zu erstellen, um die Kompatibilität mit Pixelmator zu verbessern.

Zusammenfassend bietet Pixelmator Classic eine recht gute PSD-Kompatibilität, jedoch ist der beste Weg, die Datei im Vorfeld Photoshop-gerecht vorzubereiten, um so einen möglichst reibungslosen Import zu gewährleisten.

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