Wie importiere ich benutzerdefinierte Texturen in Celestia?

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  1. Vorbereitung der Texturdateien
  2. Struktur und Speicherort der Texturen
  3. Anpassen der Objektdateien (.ssc)
  4. Einbinden und Testen im Programm
  5. Weiterführende Tipps

Vorbereitung der Texturdateien

Um benutzerdefinierte Texturen in Celestia zu verwenden, benötigen Sie zunächst passende Bilddateien. Diese können in Form von Planetentexturen, Mondoberflächen, Sternenhintergründen oder anderen Himmelskörperoberflächen vorliegen. Unterstützt werden in der Regel Formate wie .png, .jpg oder .dds. Für eine optimale Darstellung empfiehlt sich eine möglichst hohe Auflösung der Texturen, die anschließend in der Software für die jeweiligen Objekte angepasst wird.

Struktur und Speicherort der Texturen

Celestia verwendet eine bestimmte Ordnerstruktur, um Texturen und andere Ressourcen zu verwalten. Die benutzerdefinierten Texturen müssen in das Verzeichnis textures im Installationsordner von Celestia gelegt werden. Empfehlenswert ist es, für eigene Texturen Unterordner anzulegen, um die Übersicht zu behalten, beispielsweise textures/Benutzer. Dies erleichtert später das Verknüpfen der Texturen mit den entsprechenden Himmelskörpern.

Anpassen der Objektdateien (.ssc)

Celestia verwendet sogenannte .ssc-Dateien, um Himmelskörper und deren Eigenschaften zu definieren. Um eine benutzerdefinierte Textur einem Planeten oder anderen Objekt zuzuweisen, müssen Sie die entsprechende .ssc-Datei bearbeiten oder eine neue Datei erstellen. Diese Datei enthält in Klartext Parameter wie Name, Orbit, Größe und ganz wichtig für die Texturen auch den Pfad zur Texturdatei.

Im Abschnitt, der das Oberflächenbild des Objekts definiert, fügen Sie zum Beispiel folgende Zeile hinzu oder ändern sie entsprechend:

Texture "textures/Benutzer/meinetextur.jpg"

Die Pfadangabe muss relativ zum Celestia-Installationsverzeichnis sein und auf die gewünschte Bilddatei zeigen.

Einbinden und Testen im Programm

Sobald die Textur im richtigen Ordner liegt und die .ssc-Datei angepasst ist, können Sie Celestia starten oder neu laden, um die Änderungen zu sehen. In Celestia können Sie nun das Objekt mit der neuen Textur suchen oder durch Koordinaten direkt ansteuern. Wenn alles korrekt gemacht wurde, erscheint der Himmelskörper mit der benutzerdefinierten Oberfläche.

Weiterführende Tipps

Falls Ihre Textur nicht korrekt angezeigt wird, überprüfen Sie zunächst den Pfad und die Dateiformate. Zudem ist manchmal das Format der Texturdatei wichtig: Beispielsweise unterstützt Celestia für einige Objekte .dds-Dateien mit Mipmaps für bessere Performance. Es empfiehlt sich außerdem, die Originaldateien zu sichern, bevor Sie Änderungen vornehmen. Für komplexere Texturen lassen sich auch Normal- oder Bumpmaps hinzufügen, welche in der Objektdatei spezifiziert werden können, um realistischere Oberflächendetails zu erzielen.

Im offiziellen Celestia-Wiki und den Foren finden Sie viele Beispiele und Anleitungen, falls Sie weiterführende individuelle Anpassungen vornehmen möchten.

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