Wie hoch sind die Tesla Ladekosten?

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  1. Laden zu Hause: Kosten und Einflussfaktoren
  2. Öffentliche Ladestationen und Supercharger: Preise im Überblick
  3. Zusätzliche Faktoren, die die Ladekosten beeinflussen
  4. Fazit: Tesla laden kostet je nach Situation unterschiedlich

Die Kosten für das Laden eines Tesla variieren je nach Standort, Ladeart und Stromtarif. Grundsätzlich unterscheidet man beim Laden zwischen dem Laden zu Hause mit einer Wallbox oder einer normalen Haushaltssteckdose und dem Laden unterwegs an öffentlichen Ladestationen oder Tesla Superchargern.

Laden zu Hause: Kosten und Einflussfaktoren

Beim Laden zu Hause hängt der Preis maßgeblich vom eigenen Stromtarif ab. Wer beispielsweise einen günstigen Ökostromvertrag hat, kann den Tesla deutlich günstiger laden als bei einem teureren Tarif. Im Durchschnitt liegen die Stromkosten in Deutschland etwa zwischen 30 und 40 Cent pro kWh. Für ein typisches Tesla Model 3 mit einem Akku von etwa 75 kWh kann eine volle Ladung somit zwischen 22 und 30 Euro kosten. Da ein Tesla je nach Fahrstil und Modell zwischen 15 und 20 kWh pro 100 Kilometer verbraucht, liegen die Kosten pro 100 Kilometer meist bei rund 5 bis 8 Euro, wenn zu Hause geladen wird.

Öffentliche Ladestationen und Supercharger: Preise im Überblick

Öffentliche Ladestationen bieten oft unterschiedliche Tarife an. Viele Anbieter berechnen entweder eine Kilowattstundenpauschale oder eine Zeitpauschale. Tesla Supercharger berechnen in der Regel den Stromverbrauch pro kWh, die Kosten liegen aber meistens über dem Haushaltsstrompreis. Die Preise schwanken je nach Land und Region, in Deutschland bewegen sie sich häufig zwischen 35 und 60 Cent pro kWh. Das Laden an einem Supercharger ist damit teurer als zu Hause, bietet dafür aber eine hohe Ladegeschwindigkeit, die in wenigen Minuten große Reichweiten ermöglicht.

Zusätzliche Faktoren, die die Ladekosten beeinflussen

Neben dem reinen Strompreis können noch weitere Faktoren die tatsächlichen Kosten beeinflussen. Dazu gehören eventuelle Grundgebühren bei Ladekarten, Kosten für installierte Ladeinfrastruktur, Netzgebühren oder auch der Wirkungsgrad beim Laden – es geht nicht die gesamte angeschlossene Energie tatsächlich in den Akku. Zudem bieten manche Anbieter vergünstigte Preise für bestimmte Kundengruppen oder zu bestimmten Tageszeiten, was die Kosten zusätzlich variieren lässt.

Fazit: Tesla laden kostet je nach Situation unterschiedlich

Insgesamt sind die Ladekosten für einen Tesla stark abhängig von der Ladeart und dem verwendeten Stromtarif. Wer meistens zu Hause mit eigenem günstigen Strom lädt, profitiert von den niedrigsten Kosten. Das gelegentliche Schnellladen an einem Tesla Supercharger oder einer öffentlichen Ladestation ist komfortabel, aber in der Regel teurer. Trotzdem sind die Betriebskosten eines E-Autos aufgrund der Effizienz und der günstigeren Strompreise im Vergleich zu Benzin oder Diesel meist deutlich niedriger.

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