Wie funktioniert OpenOffice auf einem Mac mit M1-Prozessor?
- Kompatibilität von OpenOffice mit dem M1-Chip
- Ausführen von OpenOffice auf M1 Macs mittels Rosetta 2
- Alternativen und Zukunftsaussichten
Viele Nutzer von Apple Macs mit dem neuen M1-Chip interessieren sich dafür, wie gut Desktop-Anwendungen auf dieser ARM-basierten Architektur laufen. OpenOffice, als beliebte Open-Source-Office-Suite, wird häufig für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen genutzt. Dabei stellt sich die Frage, ob OpenOffice auf einem Mac mit M1-Prozessor nativ unterstützt wird, oder ob es Kompatibilitätsprobleme gibt.
Kompatibilität von OpenOffice mit dem M1-Chip
OpenOffice wurde ursprünglich für x86-Prozessoren entwickelt. Die neuen Apple Silicon Macs, zu denen der M1-Chip gehört, basieren auf einer ARM-Architektur. Das bedeutet, dass Software, die nicht speziell für ARM kompiliert wurde, entweder gar nicht läuft oder nur in einer Emulationsumgebung. Im Fall von OpenOffice gibt es bisher keine offizielle native Version für ARM bzw. Apple Silicon. Dies führt dazu, dass die aktuelle OpenOffice-Version auf M1-Macs nicht direkt nativ ausgeführt werden kann.
Ausführen von OpenOffice auf M1 Macs mittels Rosetta 2
Apple bietet mit Rosetta 2 eine Emulationsschicht an, die es ermöglicht, Programme, die für Intel-Prozessoren entwickelt wurden, auf Apple Silicon Macs auszuführen. OpenOffice kann daher über Rosetta 2 auf einem M1-Mac gestartet und genutzt werden. Allerdings kann es dabei zu Leistungseinbußen oder gelegentlichen Stabilitätsproblemen kommen, da eine Übersetzung der Instruktionen in Echtzeit erfolgen muss.
Alternativen und Zukunftsaussichten
Da OpenOffice bisher keine native ARM-Version für den Mac zur Verfügung stellt, greifen viele Nutzer auf alternative Office-Pakete zurück, die entweder schon nativ für Apple Silicon optimiert sind oder eine bessere Kompatibilität bieten. Dazu gehören beispielsweise LibreOffice, das aktiv weiterentwickelt wird und bereits native M1-Unterstützung bietet, oder auch Apples eigenes Pages, Numbers und Keynote.
Dennoch ist es möglich, dass die Entwickler von OpenOffice zukünftig eine native Version für Apple Silicon veröffentlichen, sobald der Bedarf und die Entwicklerressourcen vorhanden sind. Bis dahin bleibt Rosetta 2 die wichtigste Möglichkeit, OpenOffice auf einem M1-Mac zu nutzen.
