Wie funktioniert eine virtuelle Aktivität in Garmin Connect?

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  1. Was versteht man unter einer virtuellen Aktivität bei Garmin Connect?
  2. Wie erstellt man eine virtuelle Aktivität in Garmin Connect?
  3. Worin liegt der Nutzen von virtuellen Aktivitäten?
  4. Was sind mögliche Einschränkungen bei virtuellen Aktivitäten?
  5. Fazit

Was versteht man unter einer virtuellen Aktivität bei Garmin Connect?

Eine virtuelle Aktivität in Garmin Connect ist eine Art von Trainingseintrag, der nicht durch ein direktes GPS-Signal oder eine tatsächliche Bewegung im Freien aufgezeichnet wurde. Stattdessen basiert eine virtuelle Aktivität auf Daten, die manuell eingegeben oder durch vernetzte Trainingsgeräte wie Laufbänder, Heimtrainer oder Zwift generiert wurden. Diese Aktivitäten ermöglichen es Nutzern, ein Training zu protokollieren, obwohl sie sich nicht im Freien befinden oder außerhalb von GPS-Empfang trainieren.

Wie erstellt man eine virtuelle Aktivität in Garmin Connect?

Um eine virtuelle Aktivität in Garmin Connect zu erstellen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen können Trainingsdaten manuell in der App oder auf der Webseite eingegeben werden, beispielsweise Zeit, Distanz, Herzfrequenz und Kalorienverbrauch. Zum anderen können kompatible Geräte oder Drittanbieter-Apps virtuelle Trainings direkt an Garmin Connect übermitteln, indem sie während eines Indoor-Trainings automatisch die Aktivitätsdaten aufzeichnen. Beispielsweise zeichnet ein angeschlossenes Laufband Tempo und Distanz auf, obwohl kein GPS-Signal genutzt wird. Die Daten werden dann synchronisiert und als virtuelle Aktivität geloggt.

Worin liegt der Nutzen von virtuellen Aktivitäten?

Virtuelle Aktivitäten bieten Sportlern die Möglichkeit, ihr Training unabhängig von Wetter, Uhrzeit oder geografischer Lage zu dokumentieren. Gerade bei Indoor-Workouts wie Laufbandläufen, stationärem Radfahren oder Home-Workouts ist die Erfassung der Leistungsdaten wichtig für Fortschrittskontrolle und Trainingsplanung. Auch in Situationen, in denen das GPS-Signal unzuverlässig ist (z.B. in Gebäuden oder bei schlechtem Empfang), helfen virtuelle Aktivitäten dabei, eine kontinuierliche Aufzeichnung der Trainingshistorie zu gewährleisten.

Was sind mögliche Einschränkungen bei virtuellen Aktivitäten?

Obwohl virtuelle Aktivitäten viele Vorteile bieten, sind sie nicht vollständig mit GPS-basierten Aktivitäten vergleichbar. Oft fehlen beispielsweise präzise Streckendaten oder exakte Geschwindigkeitswerte, da diese ohne GPS schwer zu messen sind. Die Genauigkeit hängt stark von den verwendeten Sensoren und Eingabewerten ab. Außerdem ist der Kalorienverbrauch oft nur geschätzt, da viele Einflussfaktoren wie Geländeprofil oder Wind nicht berücksichtigt werden können.

Fazit

Virtuelle Aktivitäten in Garmin Connect sind eine praktische Funktion für Sportler, die ihr Training flexibel und unabhängig vom Standort dokumentieren möchten. Sie bieten eine gute Alternative zu GPS-Aufzeichnungen, wenn diese nicht möglich sind, und tragen dazu bei, eine lückenlose Trainingshistorie zu führen. Trotz einiger Einschränkungen in der Datenpräzision sind virtuelle Aktivitäten wertvolle Werkzeuge im Trainingsalltag.

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