Wie ändere ich die CPU-Geschwindigkeit in DOSBox?

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  1. Änderung der CPU-Geschwindigkeit während der Sitzung
  2. Verwendung der Konfigurationsdatei für feste CPU-Zyklen
  3. Weitere Tipps zur Optimierung

Die Emulation der CPU-Geschwindigkeit ist eine der wesentlichen Einstellungen in DOSBox, da sie die Performance und Kompatibilität alter DOS-Programme maßgeblich beeinflusst. In DOSBox wird die CPU-Geschwindigkeit nicht direkt in Megahertz angegeben, sondern über die Anzahl der emulierten CPU-Zyklen gesteuert. Diese Einstellung kann während der DOSBox-Sitzung angepasst oder in der Konfigurationsdatei dauerhaft festgelegt werden.

Änderung der CPU-Geschwindigkeit während der Sitzung

Während DOSBox läuft, können Sie die Geschwindigkeit schnell und dynamisch anpassen, ohne die Anwendung neu starten zu müssen. Dies geschieht über Tastenkombinationen. Wenn Programme zu schnell laufen oder Grafikprobleme auftreten, kann es hilfreich sein, die Geschwindigkeit zu drosseln.

Zur Steuerung der Geschwindigkeit drücken Sie Strg + F11, um die Anzahl der CPU-Zyklen zu verringern, und Strg + F12, um sie zu erhöhen. Dabei wird die emulierte Leistung schrittweise angepasst. Außerdem können Sie mit Strg + F12 die Geschwindigkeit erhöhen, wenn das Programm zu langsam ist, und mit Strg + F11 die Geschwindigkeit senken, wenn das Programm zu schnell ist oder die emulierte CPU zu viel Leistung beansprucht.

Das aktuelle Level der CPU-Zyklen wird oft in der unteren rechten Ecke des DOSBox-Fensters angezeigt und gibt Ihnen Feedback, ob das Programm optimal läuft.

Verwendung der Konfigurationsdatei für feste CPU-Zyklen

Wenn Sie möchten, dass DOSBox beim Start immer mit einer bestimmten CPU-Geschwindigkeit läuft, können Sie dies in der Konfigurationsdatei (standardmäßig dosbox.conf genannt) einstellen. Diese Datei finden Sie normalerweise im Benutzerverzeichnis oder im Installationsordner von DOSBox.

Öffnen Sie die Datei mit einem Texteditor und suchen Sie den Abschnitt . Hier gibt es eine Zeile mit cycles=, der Wert kann auf verschiedene Arten gesetzt werden:

cycles=auto bedeutet, dass DOSBox versucht, eine optimale Anzahl von Zyklen dynamisch anzupassen. cycles=max setzt die maximale Anzahl an CPU-Zyklen ein, was die bestmögliche Leistung simuliert. Sie können auch eine konkrete Zahl angeben, z.B. cycles=3000, um eine feste Zyklenzahl zu definieren.

Je höher der Wert, desto schneller läuft die emulierte CPU, was bei neueren oder anspruchsvolleren Programmen sinnvoll sein kann. Bei sehr alten oder empfindlichen Anwendungen kann ein zu hoher Wert aber zu Problemen führen.

Nachdem Sie die Änderung gespeichert haben, starten Sie DOSBox neu, damit die neue Einstellung wirksam wird.

Weitere Tipps zur Optimierung

Je nach Spiel oder Programm kann es sinnvoll sein, neben der CPU-Geschwindigkeit auch andere Parameter anzupassen, wie z.B. den core-Typ (normal, simple, dynamic) oder die cycles-Automatik (manuel, auto und passthrough). Diese Einstellungen können die Kompatibilität und Performance weiter verbessern. Allgemein gilt, dass das Ausprobieren verschiedener Werte die beste Methode ist, um die optimale CPU-Geschwindigkeit für ein bestimmtes Programm in DOSBox zu finden.

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