Wer hat Wirecard übernommen?

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  1. Hintergrund der Wirecard-Übernahme
  2. Wer hat das Unternehmen übernommen?
  3. Folgen der Übernahme

Hintergrund der Wirecard-Übernahme

Wirecard, ein ehemaliges deutsches Finanztechnologieunternehmen, geriet im Jahr 2020 in eine massive Bilanzskandal-Krise. Nachdem bekannt wurde, dass 1,9 Milliarden Euro in den Geschäftsbüchern fehlten, führte dies zu einem enormen Vertrauensverlust bei Investoren und Geschäftspartnern. Infolgedessen meldete Wirecard im Juni 2020 Insolvenz an. Dieser Skandal erschütterte die Finanzwelt und rief das Interesse verschiedener Investoren hervor, die Chancen in der Restrukturierung und Übernahme von Teilen des Unternehmens sahen.

Wer hat das Unternehmen übernommen?

Nach dem Zusammenbruch von Wirecard übernahm die britische Zahlungsdienstleisterfirma Payoneer im Jahr 2021 wesentliche Geschäftsteile des insolventen Unternehmens. Allerdings handelte es sich hauptsächlich um bestimmte Assets und Geschäftsbereiche, nicht um die vollständige Übernahme des gesamten Wirecard-Konzerns. Die Übernahme betraf vor allem Technologien und Kundenportfolios, um die Aktivitäten im Zahlungsverkehr weiterzuführen. Andere Investoren und Unternehmen zeigten ebenfalls Interesse an einzelnen Teilbereichen von Wirecard, da der Markenname durch den Skandal stark belastet war.

Folgen der Übernahme

Die Übernahme von Wirecard-Teilen durch Unternehmen wie Payoneer bedeutete eine Art Neuanfang für ausgewählte Geschäftsbereiche, die trotz des Skandals als wertvoll angesehen wurden. Es ermöglichte die Weiterführung von Dienstleistungen und die Bewahrung von Kundenbeziehungen. Für die deutsche Fintech-Branche war der Fall Wirecard jedoch ein warnendes Beispiel für die Notwendigkeit verbesserter Kontrolle und Transparenz. Die Übernahmen stellen heute Bestandteile einer umfangreichen Branchen-Neuausrichtung dar.

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