Welcher Maßstabsfaktor (Skalierungsfaktor) verwandelt Rechteck X in das Rechteck Y?
- Einführung in das Thema Skalierung
- Was bedeutet "skaliertes Abbild"?
- Bestimmung des Skalierungsfaktors
- Beispiel
- Fazit
Einführung in das Thema Skalierung
Wenn zwei Rechtecke zueinander ähnlich sind und eines eine vergrößerte oder verkleinerte Version des anderen darstellt, spricht man von einer Skalierung. Dabei bleiben die Form und das Seitenverhältnis erhalten, während die Größe durch einen sogenannten Skalierungsfaktor verändert wird.
Was bedeutet "skaliertes Abbild"?
Ein Rechteck Y ist ein skaliertes Abbild von Rechteck X, wenn alle Seitenlängen von Rechteck X mit demselben Faktor multipliziert wurden, um Rechteck Y zu erhalten. Dabei verändern sich weder die Winkel noch das Seitenverhältnis; nur die Größenverhältnisse zwischen den Seiten werden an den Maßstab angepasst.
Bestimmung des Skalierungsfaktors
Um den Skalierungsfaktor zu berechnen, betrachtet man jeweils die korrespondierenden Seiten von Rechteck X und Rechteck Y. Teilt man die Seitenlänge von Rechteck Y durch die entsprechende Seitenlänge von Rechteck X, erhält man den Skalierungsfaktor. Dieser Faktor gibt an, wie viel Mal größer oder kleiner das eine Rechteck im Vergleich zum anderen ist.
Beispiel
Angenommen, eine Seite von Rechteck X misst 4 cm und die entsprechende Seite von Rechteck Y misst 8 cm, so ist der Skalierungsfaktor 8 cm / 4 cm = 2. Rechteck Y ist also doppelt so groß wie Rechteck X in dieser Dimension. Für die anderen Seiten muss der gleiche Faktor gelten, um sicherzustellen, dass es sich tatsächlich um eine Skalierung handelt.
Fazit
Der gesuchte Maßstabsfaktor ist das Verhältnis der Seitenlängen von Rechteck Y zu den korrespondierenden Seitenlängen von Rechteck X. Er bestimmt, wie Rechteck X proportional vergrößert oder verkleinert wird, um Rechteck Y zu erhalten.
