Welche Zugriffsrechte benötigt CrystalDiskMark, um korrekt zu funktionieren?

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  1. Allgemeine Einführung
  2. Leserechte
  3. Schreibrechte
  4. Zusätzliche Berechtigungen und Administrative Rechte
  5. Fazit

Allgemeine Einführung

CrystalDiskMark ist ein beliebtes Benchmark-Tool, das zur Messung der Lese- und Schreibleistung von Festplatten, SSDs und anderen Speichermedien verwendet wird. Damit das Programm korrekt funktionieren kann, benötigt es bestimmte Zugriffsrechte auf das entsprechende Speichermedium. Diese Rechte steuern, welche Daten CrystalDiskMark lesen und schreiben kann.

Leserechte

Grundlegend benötigt CrystalDiskMark Zugriff auf das Laufwerk, um dort Daten auslesen zu können. Ohne ausreichende Leserechte wäre es nicht möglich, die Geschwindigkeit zu messen, mit der Daten vom Speichermedium gelesen werden können. Dabei muss das Programm nicht nur auf bestehende Dateien zugreifen können, sondern idealerweise auch auf den Gerätezugriff unter Windows, um direkt auf das Laufwerk zugreifen zu können. Normalerweise reichen hierfür Standardleserechte für das Benutzerkonto aus, jedoch kann in bestimmten Fällen ein Administratorzugang erforderlich sein, vor allem wenn es um physikalische Laufwerke oder geschützte Bereiche geht.

Schreibrechte

Ebenso wichtig sind Schreibrechte, denn CrystalDiskMark führt Tests durch, bei denen Daten auf das Laufwerk geschrieben werden, um die Schreibgeschwindigkeit zu bestimmen. Hierfür muss das Programm temporär Dateien anlegen oder beschreiben können. Ohne ausreichende Schreibrechte kann das Tool keine realistischen Schreibleistungstests durchführen. In vielen Fällen benötigt CrystalDiskMark Schreibrechte auf die oberste Ebene oder in ein temporäres Verzeichnis des betreffenden Laufwerks. Wenn Schreibrechte eingeschränkt oder nicht vorhanden sind, können die Benchmarks fehlschlagen oder ungenaue Ergebnisse liefern.

Zusätzliche Berechtigungen und Administrative Rechte

Für den Zugriff auf physikalische Laufwerke, besonders um tiefergehende und genauere Tests durchzuführen, kann CrystalDiskMark administrative Rechte benötigen. Unter Windows wird dies häufig durch das "Als Administrator ausführen"-Verfahren umgesetzt. Administrative Rechte ermöglichen es dem Programm, direkt auf Geräteknoten zuzugreifen, wodurch unabhängig von Dateisystemzugriffsrechten zuverlässigere Messungen möglich sind. Ohne diese erweiterten Berechtigungen kann es passieren, dass das Programm nur eingeschränkte Tests ausführen kann oder bei bestimmten Laufwerken nicht korrekt funktioniert.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CrystalDiskMark sowohl Leserechte als auch Schreibrechte auf das jeweilige Laufwerk benötigt, um die Geschwindigkeit des Lesens und Schreibens messen zu können. Für tiefere Hardwarezugriffe und umfassendere Tests sind häufig administrative Rechte nötig, insbesondere unter Windows. Ohne diese Zugriffsrechte ist die Funktionalität des Programms eingeschränkt, was sich auf die Genauigkeit und die Durchführung der Benchmarks auswirken kann.

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