Welche Vorteile bieten aktive gegenüber passiven Crossovers?

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  1. Präzisere Frequenzaufteilung
  2. Geringere Verzerrungen und bessere Klangqualität
  3. Flexibilität und Einstellbarkeit
  4. Effizienz und Entlastung der Endstufe
  5. Reduzierung von Leistungsverlusten

Präzisere Frequenzaufteilung

Aktive Crossovers arbeiten im Niedrigpegelbereich vor der Leistungsverstärkung, wodurch sie eine präzisere und flexiblere Frequenzaufteilung ermöglichen. Im Gegensatz dazu müssen passive Crossovers mit hohen Lautsprecherpegeln zurechtkommen, was den Einfluss von Bauteilwerten wie Spulen- und Widerstandsverzerrungen erhöht. Daher können aktive Crossovers die Übergangsbereiche exakter steuern und besser an die jeweiligen Lautsprecherkomponenten anpassen.

Geringere Verzerrungen und bessere Klangqualität

Da aktive Crossovers das Signal vor der Endstufe trennen, arbeiten sie mit niedrigeren Signalpegeln und vermeiden so Verzerrungen, die durch die hohen Ströme in passiven Bauteilen entstehen können. Das führt zu einer sauberen Signalaufteilung ohne klangliche Einbußen oder Phasenverschiebungen, was insgesamt zu einer verbesserten Klangqualität beiträgt.

Flexibilität und Einstellbarkeit

Aktive Crossovers bieten umfangreiche Einstellungen wie variable Frequenzweichenpunkte, Flankensteilheiten und Pegelanpassungen für jeden Ausgangskanal. Dies erlaubt eine individuelle Feinabstimmung der Wiedergabe auf den jeweiligen Lautsprecher und Raumakustik. Passive Systeme sind dagegen meist starr und erfordern den Austausch von Bauteilen, um Veränderungen vorzunehmen.

Effizienz und Entlastung der Endstufe

Durch die Aufteilung des Signals in tiefe, mittlere und hohe Frequenzen vor der Endstufe können für jeden Frequenzbereich separate Verstärker eingesetzt werden, die optimal auf die Anforderungen der betreffenden Lautsprecherkomponente abgestimmt sind. Dies erhöht die Effizienz des Systems und entlastet die Endstufe, da diese nur den für den jeweiligen Frequenzbereich erforderlichen Signalanteil verstärkt.

Reduzierung von Leistungsverlusten

Passive Crossovers enthalten Bauteile wie Spulen und Kondensatoren, die im Signalpfad Leistungsverluste verursachen. Aktive Crossovers bearbeiten das Signal elektrisch und bringen keine nennenswerten Leistungsverluste mit sich. Dadurch bleibt mehr Leistung für die eigentlichen Lautsprecher zur Verfügung, was insbesondere bei hoher Lautstärke von Vorteil ist.

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