Welche Varianten von Opal gibt es und worin unterscheiden sie sich?

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  1. Wasseropal – der häufigste Opaltyp
  2. Schwarzer Opal – selten und besonders begehrt
  3. Weißer Opal – das Gegenteil des schwarzen Opals
  4. Feueropal – mit warmen Farbtönen
  5. Weitere Opal-Varianten und synthetische Opale
  6. Fazit

Opal ist ein faszinierender Edelstein, der durch sein einzigartiges Farbspiel und seine vielseitigen Erscheinungsformen besticht. Es gibt verschiedene Varianten von Opal, die sich sowohl in ihrer Entstehung als auch in ihrem Aussehen und ihrer Qualität unterscheiden. Im Folgenden werden die wichtigsten Opal-Varianten vorgestellt und deren charakteristische Merkmale erläutert.

Wasseropal – der häufigste Opaltyp

Wasseropal, oft als Edelopal bezeichnet, ist die bekannteste und am meisten geschätzte Variante des Opals. Er zeichnet sich durch ein intensives Farbenspiel aus, das je nach Lichteinfall in allen Farben des Regenbogens schillert. Dieses Farbenspiel entsteht durch fein geordnete Siliziumkugeln, die das Licht brechen und reflektieren. Wasseropal kann transparent bis durchscheinend sein und wird häufig in Schmuckstücken verwendet. Die Qualität des Farbspiels und die Transparenz sind entscheidend für den Wert dieses Opal-Typs.

Schwarzer Opal – selten und besonders begehrt

Der schwarze Opal zählt zu den wertvollsten Varianten und zeichnet sich durch einen dunklen bis schwarzen Grundton aus, der das Farbenspiel besonders intensiv und kontrastreich zur Geltung bringt. Schwarze Opale stammen vorwiegend aus Australien und sind aufgrund ihrer Seltenheit und Schönheit sehr gefragt. In der Welt der Edelsteine gilt schwarzer Opal als eine besonders edle und exklusive Variante.

Weißer Opal – das Gegenteil des schwarzen Opals

Weißer Opal besitzt eine helle, oft milchig-weiße Grundfarbe, die das Farbspiel weniger stark hervorhebt als beim schwarzen Opal. Dennoch sind auch bei weißen Opalen schöne und vielseitige Farbspiele möglich. Diese Variante ist etwas häufiger und daher meist günstiger als schwarzer Opal, eignet sich aber ebenso gut für die Schmuckherstellung.

Feueropal – mit warmen Farbtönen

Feueropal unterscheidet sich deutlich von den zuvor genannten Opalvarianten durch seine warme Grundfarbe, die von Gelb über Orange bis Rot reicht. Im Gegensatz zu den typischen Wasseropalen zeigt der Feueropal häufig kein ausgeprägtes Farbspiel, kann jedoch eine intensive, leuchtende Farbe aufweisen. Feueropale werden vor allem in Mexiko abgebaut und sind wegen ihrer kräftigen Farbgebung sehr beliebt.

Weitere Opal-Varianten und synthetische Opale

Neben den natürlichen Varianten existieren auch Boulder-Opale, die zusammen mit dem Muttergestein abgebaut werden und dadurch eine interessante Maserung erhalten. Auch Hybride aus verschiedenen Opalarten sind auf dem Markt zu finden. Synthetische, also im Labor hergestellte Opale, werden ebenfalls produziert und bieten eine preisgünstige Alternative mit oft sehr gleichmäßigem Farbspiel. Sie unterscheiden sich durch ihre Entstehung, zeigen aber optische Merkmale ähnlich denen natürlicher Opale.

Fazit

Opal ist nicht gleich Opal – die unterschiedlichen Varianten bringen jeweils eigene Eigenschaften und ästhetische Qualitäten mit sich. Vom farbenprächtigen schwarzen Opal über den klassischen weißen Opal bis hin zum warm leuchtenden Feueropal bietet dieser Edelstein eine große Vielfalt, die Sammler und Schmuckliebhaber gleichermaßen begeistert. Die Auswahl hängt letztlich von persönlichen Vorlieben, Budget und Verwendungszweck ab.

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