Welche Grafikeinstellungen sind für 4K-Emulation in Cemu notwendig?

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  1. Grundlagen der 4K-Emulation in Cemu
  2. Grafikeinstellungen im Bereich Auflösung und Renderziel
  3. Shadercaches und Grafikkarteneinstellungen
  4. Experimentelle Features und Mehrkern-CPU-Nutzung
  5. Zusammenfassung und Hardwarevoraussetzungen

Grundlagen der 4K-Emulation in Cemu

Die 4K-Emulation in Cemu zielt darauf ab, die Auflösung des originalen Wii U-Spiels zu erhöhen und damit schärfere und detailreichere Spielebilder zu erzeugen. Da Cemu ursprünglich für die native Auflösung der Wii U (720p) ausgelegt ist, müssen verschiedene Grafikeinstellungen angepasst werden, um eine flüssige und qualitativ hochwertige 4K-Darstellung zu gewährleisten. Gleichzeitig ist eine leistungsfähige Hardware erforderlich, da das Rendern in 4K die Systemressourcen stark beansprucht.

Grafikeinstellungen im Bereich Auflösung und Renderziel

Der entscheidende Schritt für die 4K-Emulation ist die Anpassung der Renderauflösung des Spiels. In den Grafikeinstellungen von Cemu sollte der Wert für das Internal Resolution”-Setting auf 3840x2160 (4K) oder höher gesetzt werden. Dabei handelt es sich um die Auflösung, in der das Spiel intern gerendert wird, bevor es auf dem Bildschirm angezeigt wird. Zusätzlich kann man den Upscaling Filter” (z.B. Bicubic” oder xBRZ”) einstellen, um die Bildqualität weiter zu verbessern und Kantenglättung zu erzielen. Ein höheres Renderziel in Kombination mit einem hochwertigen Filter sorgt für eine deutliche Verbesserung der Bildschärfe.

Shadercaches und Grafikkarteneinstellungen

Um eine flüssige Darstellung bei 4K-Renderauflösung zu erreichen, empfiehlt es sich, den Shadercache zu aktivieren und kontinuierlich aufzubauen. Shadercaches speichern vorab kompilierte Shader, wodurch Nachladezeiten und Ruckler reduziert werden. Außerdem sollte die Grafikkarte über aktuelle Treiber verfügen und in den Treibereinstellungen kann man überprüfen, dass die Leistung bei Cemu priorisiert wird. Beispielsweise in NVIDIA-Systemen kann man Cemu via NVIDIA Control Panel auf Höchstleistung” setzen.

Experimentelle Features und Mehrkern-CPU-Nutzung

Unter Options” und General Settings” bietet Cemu oft experimentelle Optionen wie das Multi-Core-Recompiler-Feature, das die Leistung auf CPUs mit mehreren Kernen verbessert. Dies ist besonders wichtig bei der hohen Last durch die 4K-Emulation. Ebenfalls kann im Grafikplugin Vulkan” als Renderer gewählt werden, da dieser meist besser mit hohen Auflösungen und moderner Hardware zurechtkommt als OpenGL.

Zusammenfassung und Hardwarevoraussetzungen

Zusammenfassend sollten für eine optimale 4K-Emulation in Cemu die interne Renderauflösung auf 3840x2160 eingestellt, hochqualitative Upscaling-Filter verwendet, Shadercaches aktiviert und der Vulkan-Renderer genutzt werden. Zusätzlich erhöht die Verwendung des Multi-Core-Recompilers die Leistung. Ohne eine entsprechend leistungsstarke CPU und GPU sind diese Einstellungen allerdings kaum flüssig umzusetzen. Deshalb wird mindestens eine moderne Grafikkarte der Mittel- bis Oberklasse sowie eine aktuelle Mehrkern-CPU empfohlen, um ein angenehmes Spielerlebnis zu gewährleisten.

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