Welche Dateigrößenbeschränkungen gelten beim Hochladen mit CloudBerry?
- Einleitung
- Abhängigkeit von Cloud-Anbietern
- Beispiel Amazon S3
- Microsoft Azure und Google Cloud
- Backblaze B2 und andere Anbieter
- Fazit
Einleitung
CloudBerry, heute bekannt unter dem Namen MSP360, ist eine beliebte Softwarelösung für das Backup und die Verwaltung von Cloud-Daten. Beim Hochladen von Dateien in verschiedene Cloud-Speicher über CloudBerry stellt sich häufig die Frage nach den maximal zulässigen Dateigrößen. Diese Beschränkungen sind wichtig, um sicherzustellen, dass Backups und Dateitransfers ohne Fehler durchgeführt werden können.
Abhängigkeit von Cloud-Anbietern
Wichtig zu verstehen ist, dass CloudBerry selbst als Software keine strikte Obergrenze für Dateigrößen vorlegt. Stattdessen hängen die erlaubten Höchstgrößen primär von den jeweiligen Cloud-Speicher-Diensten ab, mit denen CloudBerry kommuniziert. Die bekanntesten unterstützten Anbieter sind Amazon S3, Microsoft Azure, Google Cloud Storage, Backblaze B2, Wasabi und andere. Jeder dieser Dienste definiert eigene Limits, die bei der Verwendung von CloudBerry eingehalten werden müssen.
Beispiel Amazon S3
Bei Amazon S3 beträgt die maximale Größe einer einzelnen Objektdatei 5 Terabyte. Allerdings gibt es innerhalb von S3 Einschränkungen beim einfachen Hochladen, bei dem die maximale Dateigröße auf 5 Gigabyte begrenzt ist. Für größere Dateien muss das sogenannte Multipart-Upload-Verfahren verwendet werden, das CloudBerry auch unterstützt. Dieses Verfahren ermöglicht es, sehr große Dateien in mehreren Teilen hochzuladen, wodurch die Größe effektiv bis zu 5 TB betragen kann.
Microsoft Azure und Google Cloud
Microsoft Azure Blob Storage unterstützt ebenfalls das Hochladen sehr großer Dateien mit einer maximalen Größe von 4,75 Terabyte pro Block-Blob, sofern multipartähnliche Uploads verwendet werden. Google Cloud Storage erlaubt Dateien mit einer maximalen Größe von bis zu 5 Terabyte. Auch hier unterstützt CloudBerry die entsprechenden Upload-Mechanismen, um diese Grenzen auszuschöpfen.
Backblaze B2 und andere Anbieter
Backblaze B2 limitiert die maximale Dateigröße auf 10 Terabyte, wobei auch multipart-Uploads eingesetzt werden müssen. Andere Anbieter wie Wasabi bieten meist ähnliche oder leicht abweichende Grenzen, die sich jedoch im Bereich mehrerer Terabyte bewegen. CloudBerry ist darauf ausgelegt, diese Anbieter-spezifischen Grenzen zu berücksichtigen und eine nahtlose Übertragung großer Datenmengen zu ermöglichen.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Dateigrößenbeschränkungen beim Hochladen mit CloudBerry primär von den Limits des jeweiligen Cloud-Speicheranbieters bestimmt werden. Während CloudBerry durch Unterstützung von Multipart-Uploads ermöglicht, dass sehr große Dateien (mehrere Terabyte) übertragen werden können, variieren die genauen Maximalgrößen je nach Anbieter. Es empfiehlt sich, vor dem Upload die Dokumentation des jeweiligen Cloud-Anbieters zu prüfen sowie sicherzustellen, dass in CloudBerry die korrekten Upload-Methoden aktiviert sind, um die maximal möglichen Dateigrößen voll auszuschöpfen.
