Was sind DORA-Metriken und wie werden sie verwendet?

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  1. Einführung in DORA-Metriken
  2. Die vier Kernmetriken von DORA
  3. Bedeutung und Anwendung der DORA-Metriken
  4. Fazit

Einführung in DORA-Metriken

DORA-Metriken sind Kennzahlen, die von der DevOps Research and Assessment (DORA) Gruppe entwickelt wurden, um die Leistung von Softwareentwicklungsteams zu messen. Diese Metriken helfen Unternehmen dabei, den Reifegrad ihrer DevOps-Prozesse zu bewerten und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Der Fokus liegt darauf, wie effizient und zuverlässig Software in Produktion gebracht wird.

Die vier Kernmetriken von DORA

DORA definiert vier Schlüsselmetriken, die zusammen ein Gesamtbild der Softwarelieferfähigkeit geben. Erstens gibt es die Bereitstellungshäufigkeit (Deployment Frequency), die angibt, wie oft ein Team neue Softwareversionen erfolgreich in die Produktion bringt. Zweitens misst die Durchlaufzeit für Änderungen (Lead Time for Changes), wie lange es dauert, bis eine Codeänderung von der Entwicklung bis zur produktiven Nutzung gelangt.

Als dritte Metrik wird die Ausfallrate bei Änderungen (Change Failure Rate) betrachtet, also wie häufig neu eingespielte Änderungen Fehler verursachen, die eine Störung erfordern. Die vierte und letzte Kernmetrik ist die Wiederherstellungszeit (Mean Time to Restore, MTTR), welche angibt, wie schnell ein Team nach einem Ausfall den Normalbetrieb wiederherstellt.

Bedeutung und Anwendung der DORA-Metriken

Diese Metriken ermöglichen es Teams und Organisationen, ihre Entwicklungs- und Betriebsprozesse objektiv zu bewerten. Beispielsweise kann eine hohe Bereitstellungshäufigkeit in Kombination mit einer kurzen Durchlaufzeit auf eine agile, effiziente Entwicklungsumgebung hinweisen. Gleichzeitig ermöglicht eine geringe Ausfallrate und eine schnelle Wiederherstellung, die Zuverlässigkeit der Software zu beurteilen und Risiken zu minimieren.

Unternehmen nutzen DORA-Metriken, um ihre DevOps-Praktiken kontinuierlich zu verbessern. Durch regelmäßiges Monitoring können Engpässe erkannt, Prozessänderungen evaluiert und die allgemeine Qualität und Geschwindigkeit der Softwarelieferung gesteigert werden. Zudem bieten sie eine gemeinsame Sprache für Entwickler, Betrieb und Management, um Fortschritte und Herausforderungen transparent zu kommunizieren.

Fazit

DORA-Metriken sind ein bewährtes Werkzeug, um den Erfolg von Softwareentwicklungs- und Deployment-Prozessen messbar zu machen. Sie bieten einen klaren Rahmen für die Bewertung von Effizienz und Stabilität in DevOps-Teams und unterstützen Organisationsentwicklung hin zu schnelleren, zuverlässigeren und qualitativ besseren Softwarelösungen.

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