Was ist "tortoisesvn export" und wie wird dieser Befehl verwendet?

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  1. Einführung in TortoiseSVN
  2. Was bedeutet Export in TortoiseSVN?
  3. Wie funktioniert der Exportvorgang mit TortoiseSVN?
  4. Wann ist der Export sinnvoll?
  5. Unterschied zwischen Export und Checkout
  6. Fazit

Einführung in TortoiseSVN

TortoiseSVN ist ein grafisches Benutzerinterface für das Versionskontrollsystem Subversion (SVN), das besonders unter Windows sehr beliebt ist. Es ermöglicht Benutzern, ihre Projekte einfach zu verwalten, zu versionieren und Änderungen nachzuverfolgen. Dabei werden zahlreiche Operationen direkt aus dem Windows Explorer heraus unterstützt, ohne dass die Kommandozeile notwendig ist.

Was bedeutet Export in TortoiseSVN?

Der Befehl Export in TortoiseSVN dient dazu, eine saubere Kopie eines Projektes aus dem Repository zu erstellen, ohne die Versionskontrollinformationen. Das bedeutet, dass nach einem Export keine versteckten .svn-Ordner enthalten sind, die normalerweise von Subversion verwendet werden, um den Status der Dateien zu überwachen. Exportieren ist nützlich, wenn man den Quellcode beispielsweise für eine Verteilung oder zum Deployment vorbereiten möchte, ohne dabei die Versionskontrolldaten mitzuschleppen.

Wie funktioniert der Exportvorgang mit TortoiseSVN?

Um ein Projekt mit TortoiseSVN zu exportieren, klickt man im Windows Explorer mit der rechten Maustaste auf den Zielordner oder an die Stelle, an der der Export vorgenommen werden soll. Im Kontextmenü findet man die Option SVN Export. Nach dem Auswählen erscheint ein Dialogfenster, in dem die URL des SVN-Repositories, das exportiert werden soll, angegeben wird. Der Nutzer kann zudem auswählen, in welchen Ordner exportiert werden soll und ob bestehende Dateien überschrieben werden dürfen. Nach Bestätigung beginnt TortoiseSVN mit dem Download aller Dateien aus dem Repository, jedoch ohne Versionskontrollinformationen.

Wann ist der Export sinnvoll?

Der Export ist besonders dann geeignet, wenn man eine unveränderte Version des Quellcodes benötigt, die nicht direkt zur Weiterentwicklung verwendet werden soll. Entwickler nutzen Export beispielsweise, um eine saubere Arbeitskopie für Tests oder für externe Zwecke bereitzustellen. Auch bei der Veröffentlichung von Softwarepaketen ist der Export eine effiziente Methode, die Dateien ohne die SVN-Managementdaten herauszugeben. Dadurch wird sichergestellt, dass die abgegebene Kopie schlank und frei von Metadaten ist.

Unterschied zwischen Export und Checkout

Es ist wichtig, Export nicht mit Checkout zu verwechseln. Während beim Checkout eine Arbeitskopie erstellt wird, die mit dem Repository verbunden bleibt und Versionskontrollinformationen enthält, erzeugt der Export eine einfache Dateikopie ohne diese Verbindung. Somit eignet sich der Checkout für die aktive Entwicklung und das Committen von Änderungen, während der Export für den einmaligen Gebrauch oder die Verteilung gedacht ist.

Fazit

Der Befehl tortoisesvn export ist ein nützliches Werkzeug, um Dateien aus einem SVN-Repository als saubere Kopie ohne Versionskontrollinformationen bereitzustellen. Er erleichtert das Erstellen von Distributionen, das Teilen von Quellcode und das Bereitstellen von Daten für Umgebungen, in denen keine SVN-Integration erforderlich ist. Die einfache Bedienung über das Kontextmenü in Windows macht den Export zu einem praktischen Bestandteil des TortoiseSVN-Arbeitsablaufs.

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