Was ist ein XMP Profil in CPU-Z und wie kann ich es nutzen?
- Einführung in CPU-Z und XMP Profile
- Was ist ein XMP Profil und warum ist es wichtig?
- Wie zeigt CPU-Z das XMP Profil an?
- Wie kann man das XMP Profil aktivieren?
- Fazit
Einführung in CPU-Z und XMP Profile
CPU-Z ist ein beliebtes Diagnosetool für Computer, das detaillierte Informationen zur CPU, zum Arbeitsspeicher, zum Mainboard und weiteren Komponenten anzeigt. Ein wichtiger Punkt, den viele Nutzer im Zusammenhang mit CPU-Z und RAM untersuchen, ist das XMP Profil. XMP steht für Extreme Memory Profile und ist eine von Intel entwickelte Technologie, mit der man den Arbeitsspeicher über die standardmäßigen JEDEC-Einstellungen hinaus optimieren kann.
Was ist ein XMP Profil und warum ist es wichtig?
Ein XMP Profil ist eine vom Arbeitsspeicherhersteller vorkonfigurierte Einstellung, die höhere Taktraten, Timings und Spannungen definiert, um den RAM mit besseren Leistungswerten als den JEDEC-Standardprofilen laufen zu lassen. Standardmäßig laufen viele Speichermodule mit konservativen Einstellungen, um maximale Kompatibilität zu gewährleisten. Wenn das Mainboard und die CPU das unterstützen, kann man durch Aktivierung des XMP Profils im BIOS oder UEFI die volle Geschwindigkeit und Leistung des Arbeitsspeichers nutzen.
Wie zeigt CPU-Z das XMP Profil an?
CPU-Z selbst aktiviert XMP Profile nicht, sondern zeigt die aktuellen Speicherinformationen inklusive der Timings, Frequenz und Spannung an, die derzeit im System verwendet werden. Auf der Registerkarte Memory oder SPD lassen sich die Werte des laufenden RAMs einsehen. Insbesondere im SPD-Tab werden oft die in den Modulen gespeicherten XMP Profile aufgelistet. Dort stehen die XMP Profile als alternative Speicherprofile, die vom Mainboard gelesen und übernommen werden können.
Wie kann man das XMP Profil aktivieren?
Um ein XMP Profil zu aktivieren, muss man in das BIOS beziehungsweise UEFI des Mainboards gelangen. Dort findet man meist eine Option mit der Bezeichnung XMP, DOCP (bei AMD Mainboards) oder EOCP, die man aktivieren kann. Das aktivierte Profil stellt dann automatisch die im RAM hinterlegten, leistungsoptimierten Parameter ein. Nach einem Neustart läuft der Arbeitsspeicher mit den vom XMP Profil vorgegebenen Einstellungen. Erst danach zeigt auch CPU-Z die höheren Frequenzen und veränderten Timings an.
Fazit
Das XMP Profil ist eine einfache Möglichkeit, den Arbeitsspeicher seines PCs ohne manuelle Anpassungen zu übertakten und so die Systemleistung zu verbessern. CPU-Z dient dabei als hilfreiches Tool, um die aktiven Speicherparameter zu überprüfen und sicherzugehen, dass das XMP Profil korrekt angewendet wurde. Wichtig ist, dass das Mainboard und der Prozessor XMP unterstützen, um die Vorteile nutzen zu können.
