Was ist die OpenEvidence Epic Integration und wie funktioniert sie?

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  1. Was ist OpenEvidence?
  2. Was ist Epic?
  3. Wie funktioniert die Integration zwischen OpenEvidence und Epic?
  4. Welche Vorteile bietet die OpenEvidence Epic Integration?
  5. Fazit

Die OpenEvidence Epic Integration bezieht sich auf die Verbindung zwischen der Softwarelösung OpenEvidence und dem elektronischen Patientendatensystem Epic, einem der führenden Krankenhausinformationssysteme weltweit. Ziel dieser Integration ist es, klinische Daten effizient und sicher auszutauschen, um Arbeitsabläufe im Gesundheitswesen zu optimieren und die Qualität der Patientendokumentation zu verbessern.

Was ist OpenEvidence?

OpenEvidence ist eine spezialisierte Plattform, die sich auf die Erfassung, Analyse und Verwaltung von medizinischen Evidenzdaten konzentriert. Die Software unterstützt medizinisches Fachpersonal dabei, definierte Behandlungsstandards in den klinischen Alltag zu übertragen, indem sie relevante klinische Daten strukturiert erfasst und auswertet. Dadurch entsteht eine verlässliche Datenbasis für Qualitätsmanagement, Forschung und klinische Entscheidungsfindung.

Was ist Epic?

Epic ist eine umfassende elektronische Gesundheitsakte (Electronic Health Record, EHR), die in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen eingesetzt wird, um Patientendaten digital zu erfassen, zu speichern und über verschiedene Abteilungen hinweg zugänglich zu machen. Epic ermöglicht die Verwaltung von Patienteninformationen, Terminen, Befunden und Behandlungsplänen in einer integrierten Umgebung, die den Informationsfluss zwischen Ärzten, Pflegekräften und anderen Mitarbeitenden erleichtert.

Wie funktioniert die Integration zwischen OpenEvidence und Epic?

Die Integration wird in der Regel durch standardisierte Schnittstellen realisiert, die es erlauben, Daten zwischen beiden Systemen auszutauschen. Dabei übermittelt OpenEvidence strukturierte medizinische Evidenzdaten an Epic, sodass diese direkt in der elektronischen Patientenakte sichtbar und nutzbar sind. Umgekehrt können Patientendaten aus Epic an OpenEvidence übermittelt werden, um dort für Analysen und Qualitätskontrollen verarbeitet zu werden.

Technisch erfolgt die Integration oftmals über HL7-Schnittstellen oder FHIR-Standards, die speziell für den Austausch von Gesundheitsinformationen entwickelt wurden. Es ist wichtig, dass beide Systeme die gleichen Datenformate und Sicherheitsstandards unterstützen, um einen reibungslosen und datenschutzkonformen Informationsfluss zu gewährleisten.

Welche Vorteile bietet die OpenEvidence Epic Integration?

Durch die Verknüpfung beider Systeme profitieren medizinische Einrichtungen von einer verbesserten Datenqualität und einem effizienteren Dokumentationsprozess. Die Mitarbeitenden sparen Zeit, da redundante Dateneingaben entfallen, und können sich stärker auf die Patientenversorgung konzentrieren. Zudem unterstützt die Integration das Qualitätsmanagement durch aussagekräftige Datenanalysen und trägt zur Evidenzbasierten Medizin bei, indem sie aktuelle klinische Leitlinien und Behandlungsstandards leichter zugänglich macht.

Fazit

Die OpenEvidence Epic Integration ist ein bedeutender Schritt hin zu einer digital vernetzten und effizienten Gesundheitsversorgung. Durch die kombinierte Nutzung der spezialisierten Datenplattform OpenEvidence und des etablierten Krankenhausinformationssystems Epic wird die Dokumentation und Nutzung medizinischer Daten deutlich verbessert. Dies führt letztlich zu einer höheren Behandlungsqualität, besserer Transparenz und mehr Sicherheit für Patienten und medizinisches Personal.

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