Was bedeutet „cmder export“ und wie wird dieser Befehl verwendet?
- Einführung in Cmder
- Begriffserklärung export in Bezug auf Cmder
- Die Bedeutung von cmder export im praktischen Kontext
- Wie konfiguriert man Umgebungsvariablen in Cmder mit export?
- Zusammenfassung
Einführung in Cmder
Cmder ist eine beliebte portable Konsole für Windows, welche eine benutzerfreundliche und erweiterte Kommandozeilenumgebung bereitstellt. Sie baut auf ConEmu auf und integriert Erweiterungen wie Clink, um die Funktionalität der Windows-Eingabeaufforderung deutlich zu verbessern. Nutzer verwenden Cmder häufig, um komfortabler und effizienter mit der Kommandozeile zu arbeiten.
Begriffserklärung export in Bezug auf Cmder
Der Begriff export stammt ursprünglich aus Unix- und Linux-Shells wie Bash und Zsh. Dort dient der Befehl export dazu, Umgebungsvariablen für nachfolgende Prozesse verfügbar zu machen. Windows besitzt keine native Unterstützung für export, sondern nutzt Befehle wie set oder setx. In Cmder, welches oft die Bash-ähnliche Syntax unterstützt oder durch Git Bash und andere Unix-Tools ergänzt wird, kann export also verwendet werden, um Umgebungsvariablen temporär zu definieren.
Die Bedeutung von cmder export im praktischen Kontext
Wenn Nutzer von cmder export sprechen, meinen sie meist den Vorgang, Umgebungsvariablen innerhalb einer Cmder-Sitzung mit export zu setzen. Dies funktioniert ähnlich wie in einer Linux-Shell. Dabei definiert man eine Variable wie zum Beispiel export PATH=/usr/local/bin:$PATH, um den Pfad, den das System durchsucht, anzupassen.
Darüber hinaus gibt es spezielle Konzepte in Cmder, bei denen export im Sinne von Einstellungen exportieren genutzt wird. Zum Beispiel können Benutzer ihre Konfigurationsdateien, Umgebungsvariablen oder Aliase aus einer Sitzung speichern und für eine andere verwenden. Dies geschieht jedoch in der Regel nicht mit einem Befehl namens cmder export, sondern vielmehr über den manuellen Export von Konfigurationsdateien oder das Anlegen von Batch-Skripten.
Wie konfiguriert man Umgebungsvariablen in Cmder mit export?
Innerhalb von Cmder können Sie, sofern eine Bash-ähnliche Shell aktiv ist, mit export Umgebungsvariablen temporär setzen. Diese Variablen gelten nur während der aktuellen Sitzung und werden gelöscht, sobald das Fenster geschlossen wird. Möchten Sie Variablen dauerhaft setzen, empfiehlt sich die Anpassung der Benutzerprofile oder die Verwendung von Cmder-spezifischen Konfigurationsdateien.
In Windows-eigenen CMD- oder PowerShell-Umgebungen innerhalb von Cmder ist export allerdings nicht verfügbar. Dort müssen Sie auf die jeweiligen Befehle zurückgreifen, etwa set in CMD oder $env:VAR = Wert in PowerShell, um Umgebungsvariablen einzustellen.
Zusammenfassung
cmder export bezieht sich in erster Linie auf das Setzen von Umgebungsvariablen mittels des export-Befehls innerhalb einer Cmder-Session, wenn eine Bash-ähnliche Shell genutzt wird. Es gibt keinen eigenen cmder export-Befehl, der etwa Konfigurationen exportiert, sondern export wird als klassischer Shell-Befehl interpretiert. Die Verwendung ist vor allem dann sinnvoll, wenn man temporär Umgebungsvariablen anpassen möchte. Für dauerhafte Änderungen empfiehlt sich hingegen die Konfiguration über das Cmder-Settings-Menü oder entsprechende Profile.
