Was bedeutet "blind copy email" und wofür wird sie verwendet?

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  1. Definition von "blind copy email"
  2. Unterschied zwischen "BCC", "CC" und "To"
  3. Verwendungszwecke der Blindkopie
  4. Sicherheits- und Datenschutzaspekte
  5. Fazit

Definition von "blind copy email"

Der Begriff "blind copy email" stammt aus dem Englischen und wird im Deutschen häufig als "Blindkopie" oder "BCC" (Blind Carbon Copy) bezeichnet. Bei einer Blindkopie handelt es sich um eine Funktion im E-Mail-Versand, bei der Empfänger einer Nachricht im Feld "BCC" eingetragen werden. Diese Empfänger erhalten die E-Mail ebenfalls, jedoch sind ihre Adressen für die anderen Empfänger unsichtbar. Das bedeutet, dass weder die Hauptempfänger noch andere Empfänger in BCC von deren Existenz erfahren.

Unterschied zwischen "BCC", "CC" und "To"

Beim Versenden einer E-Mail gibt es normalerweise drei Eingabefelder für Empfängeradressen: "An" (To), "CC" (Carbon Copy) und "BCC" (Blind Carbon Copy). Im Feld "An" werden die Hauptempfänger eingetragen, die die E-Mail direkt erhalten und deren Adressen für alle sichtbar sind. Das "CC"-Feld wird genutzt, wenn weitere Empfänger diese Nachricht erhalten sollen, wobei auch deren Adressen für alle sichtbar sind. Im Gegensatz dazu sind beim Feld "BCC" eingetragene Empfänger für alle anderen Empfänger verborgen.

Verwendungszwecke der Blindkopie

Die Blindkopie wird häufig verwendet, um die Privatsphäre mehrerer Empfänger zu schützen, besonders wenn eine E-Mail an viele Personen verschickt wird, deren Adressen nicht offenbart werden sollen. Dies verhindert, dass E-Mail-Adressen an Dritte weitergegeben werden, was aus Datenschutzgründen wichtig sein kann. Zudem hilft die BCC-Funktion dabei, unerwünschte Antwortketten oder Spam zu vermeiden, da nicht alle Empfänger sich gegenseitig sehen können.

Sicherheits- und Datenschutzaspekte

Die Verwendung von Blindkopien ist eine gute Praxis, um die Vertraulichkeit und den Schutz der Empfängeradressen zu gewährleisten. Insbesondere im geschäftlichen Umfeld oder bei Newslettern sollten E-Mail-Adressen nicht offen sichtbar für alle Empfänger sein, um Compliance-Vorschriften und den Datenschutz einzuhalten. Darüber hinaus kann eine falsche Verwendung von Sichtfeldern im E-Mail-Versand zu unbeabsichtigter Weitergabe von Adressen führen, was zu Reputations- oder Rechtsrisiken führen kann.

Fazit

Die "blind copy email" ist eine nützliche Funktion im E-Mail-Verkehr, die es ermöglicht, Nachrichten an mehrere Empfänger zu senden, ohne deren Adressen offen zu legen. Sie trägt zum Schutz der Privatsphäre bei, verhindert unerwünschte Antwort-Alls und erfüllt wichtige Datenschutzanforderungen. Wer regelmäßig E-Mails an Gruppen versendet, sollte die Verwendung von "BCC" als Standard in Betracht ziehen, um die Sicherheit und Diskretion zu gewährleisten.

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