Warum wird das Radio-Signal in der FM-Radio-App bei schlechtem Wetter schlechter?

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  1. Einführung in die Signalübertragung bei FM-Radio
  2. Einfluss von schlechtem Wetter auf Funkwellen
  3. Signalstörungen durch natürliche Elektrizität
  4. Reflexion und Beugung durch Wetterphänomene
  5. Fazit

Einführung in die Signalübertragung bei FM-Radio

FM-Radio (Frequenzmodulation) nutzt elektromagnetische Wellen, die von einem Sender ausgestrahlt und von einem Empfänger, wie zum Beispiel einer FM-Radio-App, empfangen werden. Die Signale breiten sich in der Regel als kurze Wellen durch die Atmosphäre aus, was grundsätzlich eine stabile Übertragung innerhalb der Reichweite des Senders ermöglicht. Allerdings sind diese Signale anfällig für Umwelteinflüsse, besonders bei schlechtem Wetter.

Einfluss von schlechtem Wetter auf Funkwellen

Schlechtes Wetter wie Regen, Schnee, Nebel oder Gewitter kann die Ausbreitung der Radiofrequenzen stören. Regen- oder Schneefall führen zu einer höheren Luftfeuchtigkeit und Wassertröpfchen in der Atmosphäre, die die elektromagnetischen Wellen streuen oder dämpfen können. Dieser Effekt wird als atmosphärische Dämpfung bezeichnet und kann die Signalstärke reduzieren. Nebel und dichter Wasserdampf erhöhen zusätzlich die Absorption und Streuung der Signale.

Signalstörungen durch natürliche Elektrizität

Gewitter sind eine weitere Ursache für Verschlechterungen der Signalqualität. Blitze erzeugen Starkfelder aus elektromagnetischer Strahlung, die als Störquellen wirken und das Radio-Signal überlagern oder unterbrechen können. Diese Störungen führen oft zu Rauschen oder Knacken in der FM-Übertragung. Da FM-Signale auf Frequenzen übertragen werden, die im Bereich von mehreren Megahertz liegen, sind sie empfindlich gegenüber solchen elektromagnetischen Interferenzen.

Reflexion und Beugung durch Wetterphänomene

Regenwolken und andere Wetterphänomene können das Radio-Signal auch reflektieren oder beugen. Diese Effekte verändern den direkten Pfad zwischen Sender und Empfänger oder erzeugen Mehrwegeempfang, bei dem das Signal in verschiedenen Varianten und zu unterschiedlichen Zeiten am Empfänger ankommt. Das kann zu Auslöschungen oder Verzerrungen im Signal führen, die von der FM-Radio-App als schlechtere Qualität wahrgenommen werden.

Fazit

Kurz gesagt wird das FM-Radio-Signal bei schlechtem Wetter schlechter, weil Regen, Feuchtigkeit, Nebel und Gewitter die Ausbreitung der Funkwellen beeinträchtigen. Diese Wetterbedingungen führen zu Streuung, Absorption, Dämpfung und elektromagnetischen Störungen, welche die Signalstärke und -qualität mindern. In der Folge nimmt die Klangqualität ab, es entstehen Störungen und das Radioerlebnis wird durch die App entsprechend negativ beeinflusst.

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