Warum gibt es in VMware Workstation Player keine Export-Option?
- Einführung in VMware Workstation Player
- Unterschied zwischen VMware Workstation Player und Pro
- Warum fehlt die Export-Option im Player?
- Alternativen zum Export in VMware Workstation Player
- Fazit
Einführung in VMware Workstation Player
VMware Workstation Player ist eine kostenlose Virtualisierungssoftware, die es ermöglicht, virtuelle Maschinen (VMs) auf einem Host-System auszuführen. Im Vergleich zu VMware Workstation Pro, das eine umfassendere Funktionalität bietet, ist der Player eher für Privatnutzer und einfache Anwendungsfälle konzipiert. Dadurch gibt es bewusst einige Einschränkungen bei den Funktionen, die Nutzer in der kostenlosen Version vorfinden.
Unterschied zwischen VMware Workstation Player und Pro
Ein wesentlicher Unterschied liegt im Funktionsumfang der beiden Versionen. VMware Workstation Pro bietet viele professionelle Features wie das Erstellen, Bearbeiten und Exportieren von virtuellen Maschinen in verschiedenen Formaten. Insbesondere die Möglichkeit, VMs zu exportieren oder als OVF/OVA-Datei zu speichern, ist eine von Pro bereitgestellte Funktion.
VMware Workstation Player hingegen konzentriert sich auf das Ausführen und einfache Verwalten von bereits existierenden Maschinen. Eine Exportfunktion, wie sie in der Pro-Version vorhanden ist, wurde bewusst nicht implementiert. Daher fehlt im Player-Menü auch eine Option, um virtuelle Maschinen direkt zu exportieren.
Warum fehlt die Export-Option im Player?
Die Exportfunktionalität ist ein typisches Profi-Feature. Sie dient vor allem dazu, VMs in standardisierte Formate umzuwandeln oder für den Import in andere Virtualisierungssysteme vorzubereiten. VMware stellt diese Möglichkeit nur zahlenden Kunden zur Verfügung, um den Unterschied zwischen der kostenlosen und kostenpflichtigen Version klar zu machen.
Außerdem erfordert das Exportieren von VMs ein höheres Maß an Kontrolle über einzelne Prozesse der VM, was die Komplexität der Software erhöht. Der Player soll eine schlanke und einfache Lösung sein, womit viele erweiterte Verwaltungsfunktionen wie der Export nicht enthalten sind.
Alternativen zum Export in VMware Workstation Player
Auch wenn es keine direkte Export-Option gibt, kann man virtuelle Maschinen manuell sichern oder übertragen. Die Dateien der VM befinden sich in einem Ordner auf dem Host-System, normalerweise mit der Endung .vmx für die Konfigurationsdatei und verschiedenen .vmdk-Dateien für die virtuellen Festplatten.
Um eine VM zu exportieren, kopiert man einfach den kompletten Ordner der virtuellen Maschine und kann ihn dann auf einen anderen Computer mit VMware Player oder Workstation Pro übertragen. Dort lässt sich die VM durch Öffnen der .vmx-Datei direkt starten.
Falls ein spezielles Exportformat wie OVF/OVA benötigt wird, empfiehlt sich der Umstieg auf VMware Workstation Pro oder andere Tools, die das Konvertieren in solche Formate ermöglichen.
Fazit
Die fehlende Export-Option in VMware Workstation Player ist eine bewusste Einschränkung der kostenlosen Version zugunsten der Pro-Variante. Während der Player für einfache Nutzungsszenarien ausreichend ist, bietet er nicht die erweiterten Funktionen wie das Exportieren von virtuellen Maschinen in standardisierte Formate. Für Anwender, die diese Funktionalität benötigen, ist die Nutzung von VMware Workstation Pro oder anderen Konvertierungstools ratsam.
