Steht „Sensei“ vor oder nach dem Namen?
- Bedeutung und Verwendung von Sensei
- Position von Sensei im Namen
- Unterschiede zu westlichen Anredeformen
- Zusammenfassung
Bedeutung und Verwendung von Sensei
Sensei ist ein japanisches Wort, das wörtlich Lehrer oder Meister bedeutet. Es wird in verschiedenen Kontexten verwendet, vor allem in der Bildung, Kampfkunst, Medizin und anderen Fachgebieten, um Respekt gegenüber einer Person mit Wissen oder Erfahrung auszudrücken. In Japan wird Sensei sowohl im gesprochenen als auch im geschriebenen Sprachgebrauch häufig verwendet, um Lehrpersonen, Ärzte, oder andere Experten anzusprechen.
Position von Sensei im Namen
Im Japanischen wird Sensei üblicherweise als Ehrenbezeichnung hinter den Namen gesetzt, nicht davor. Das bedeutet, man sagt zum Beispiel Tanaka Sensei und nicht Sensei Tanaka. Diese Form der Anrede zeigt Respekt und eine formelle Haltung gegenüber der betreffenden Person. Sensei fungiert hierbei als Titel und wird analog zu Herr oder Frau im Deutschen, jedoch nach dem Namen verwendet.
Unterschiede zu westlichen Anredeformen
Im Gegensatz zu westlichen Sprachen, in denen Titel häufig vorangestellt werden (wie Dr. Müller oder Professor Schmidt), steht im Japanischen der Ehrentitel Sensei stets hinter dem Familiennamen. Dies ist ein kultureller Unterschied, der bei der Verwendung von japanischen Titeln und Namen beachtet werden sollte, um Missverständnisse oder unhöfliche Ansprachen zu vermeiden.
Zusammenfassung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sensei in der japanischen Sprache immer nach dem Namen steht. Wenn man also eine Lehrperson oder einen Meister respektvoll ansprechen möchte, verwendet man die Form Name Sensei, etwa Yamamoto Sensei. Dies ist die korrekte und höfliche Art der Anrede im japanischen Kontext.
